Der Messengerdienst WhatsApp ist ja nun schon sehr oft in den Schlagzeilen gewesen. Vordergründig war dies meist wegen des Datenschutzes, aber auch von immer wiederkehrenden Ausfällen des Dienstes wurde berichtet. Seit diesen Zeiten sind auch die Alternativen zu WhatsApp stetig im Vormarsch und erfreuen sich wachsender Beliebtheit. Ich selbst habe meine WhatsApp-Karriere auch vor längerer Zeit schon beendet und nutze seither Telegram.

Einer dieser Alternativen ist auch WhatsApp Plus welche einiges an Funktionen mehr mitbringt und wie man liest benutzerfreundlicher sein soll. Durch die Namensgleichheit kan es natürlich zum Rechtsstreit und WhatsApp lies WhatsApp Plus im Rahmen einer Unterlassungsklage „stillsetzen“. Es ging sogar soweit, dass selbst Diskussionen über WhatsApp Plus verboten wurden. Das alles war im Januar diesen Jahres und solche Rechtsstreitigkeiten sind in unserer digitalen Welt längst nichts mehr Neues. Jeder möchte eben selbst das größte Stück der Torte sein.

Für Nutzer der Abwandlung von WhatsApp hieß das entweder wieder zurück zum Original oder einen anderen Dienst wählen.

WhatsApp Plus? Du kommst hier nicht rein

Ein Zurück zu WhatsApp gibt es für die „Plus-Nutzer“ aber nicht, diese wurden nämlich gesperrt – und zwar stufenweise bis hin zur dauerhaften Sperrung! Ganz getreu dem Motto, wer einmal fremdgeht braucht nie wieder zu uns zurück zu kommen. Diese Tatsache kann man nun sehen wie man mag, verstehen muss man sie nicht. Es hat ein bisschen arg viel Suppenkaspar-Charakter (nein meine Suppe ess ich nicht).

Henning hat zwar schon Recht wenn er sagt, dass WhatsApp Plus einen Quelltext verwendet für den WhatsApp wiederum nicht garantieren kann und deswegen so reagiert. Bis hierher ist es noch nachvollziehbar, die Nutzer müssten lediglich auf die Plus-App verzichten und wieder zur originalen App zurückkehren. Wer das nicht möchte hat demnach selbst Schuld wenn der Hausverbot bekommt.

Was ich nicht verstehen kann und will ist, dass sich Nutzer so sehr an diesen einen Messenger heften. WhatsApp muss es sein, was anderes kommt mir nicht aufs Smartphone! Es gibt sehr gute Alternativen für WhatsApp wie beispielsweise das eingangs erwähnte Telegram welches ebenfalls eine Weboberfläche für Desktopgeräte anbietet und dem einstigen Vorreiter WhatsApp in nichts entscheidendem nachsteht.

Finger weg von WhatsApp Plus ReBorn

Die „Süchtis“ unter den Messengerjüngern lassen es natürlich nicht gut sein und haben schnell ein Tool gebastelt welches die Sperre umgeht. Doch Vorsicht und Finger weg davon. Wer glaubt sich durch die Hintertür zu WhatsApp einschleichen zu können landet in der ewigen Verbannung. Mit der Sperrung der Handynummer ist es dann überhaupt nicht mehr möglich den Dienst zu nutzen, egal ob mit der originalen App oder irgendeiner Abwandlung davon.

Man kann eben nicht alles haben.

Oder man handhabt es so wie ich und gibt sich nicht vehement der permanenten Erreichbarkeit hin und lässt das Smartphone einfach auch mal schweigen. Denn eines ist aus meiner Sicht sicher, 80% der Nachrichten via Messenger sind alles andere als notwendig bzw. wirklich wichtig.