NFTs sind ein Thema, das immer wieder besprochen wird. Der hohe Marktwert der digitalen Kunstobjekte sorgt fast täglich für Schlagzeilen.

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Bild von Sid Balachandran auf Unsplash

Teilweise werden einfache digitale Grafiken für Millionenbeträge verkauft. Es handelt sich also um Sammlerstücke, die durch einen Trend enorm an Wert gewonnen haben. Andere sehen NFTs als eine neue und vielversprechende Einnahmequelle an, die die Zukunft gestalten könnte, und viele, ein NFT erstellen, haben das Ziel, damit Geld zu verdienen. Es gibt inzwischen NFTs, die zu unterschiedlichen Zwecken verkauft werden, auch um Spenden zu sammeln. Die World Wildlife Foundation (WWF) hat aus diesem Grund ihr eigenes NFT entwickelt, wodurch bedrohte Tierarten geschützt werden sollen.

10 bedrohte Tierarten als NFTs

Das Projekt, das zu diesem Zweck eingerichtet wurde, heißt Non-Fungible Animals und enthält eine limitierte Auflage von NFT-Kunstwerken, die vom Aussterben bedrohte Tierarten darstellen. Die sogenannten NFAs werden für 10 verschiedene Tiere angeboten.

Die letzten 30 überlebenden Vanquitas erhalten ein Kunstwerk, das sie retten soll

Zu diesen bedrohten Arten gehört der Vaquita, eine besonders bedrohte Walart, die auch Golftümmler genannt wird. Von diesen Meeressäugern gibt es nur noch 30 Tiere. Sie benötigen also dringend Hilfe, um nicht auszusterben. Beim Vaquita-NFT handelt es sich um eine kurze und kunstvolle Animation, die von Lea Fricke erstellt wurde. Die Künstlerin befasst sich gerne mit Meeresbiologie. Zum Glück ist das NFT der Vanquitas bereits ausverkauft.

Es gibt nur noch weniger als 2.000 Pandabären

Außerdem hat der WWF ein NFT für den Pandabären (Großer Panda) veröffentlicht, von dem es heute weniger als 2.000 Tiere gibt. Das NFT-Kunstwerk stammt vom Künstler Romulo Kuranyi, der für seinen Pop-Art-Stil bekannt ist. Der Große Panda lebt von Bambus und ist Einzelgänger. Durch Landwirtschaft, Abholzung und andere Entwicklungen wurde der Große Panda aus den Gebieten, in denen er einst lebte, nach und nach vertrieben.

Die Riesenibis-Familie ist vom Aussterben bedroht

Die Ibisart Riesenibis gehört zu den Tieren, die der WWF für die Erstellung der 10 NFTs ausgewählt hat. Der große Vogel, der in Südostasien lebt, wird bis zu 102–106 cm groß. Es wird geschätzt, dass nur noch etwa 290 der scheuen Vogelarten leben.

Über Saola, die Wildrinder, die einem Reh gleichen, ist fast nichts bekannt

Zu den anderen Tieren gehören der Saola, der so scheu ist, dass die Tiere überhaupt erst in den 1990er Jahren entdeckt wurden. Dabei besitzen die Wildrinder eigentlich etwa die Größe von Rehen und ihr Äußeres gleicht ihnen auch.

Wikipedia Foto von Silviculture

Laut dem WWF wissen wir fast nichts über die Wildrinder, außer dass sie in Bergwäldern in Laos und Vietnam leben und dass es nur noch etwa 100 Tiere gibt. Das NFT der Saola ist schon ausverkauft.

Berggorillas und anderen Tieren wird ebenfalls ein NFT-Kunstwerk gewidmet

Auch der Berggorilla und viele andere Tiere stehen auf der Liste der bedrohten Tierarten. Der WWF startete die Initiative, um die Möglichkeit zu haben, sie zu schützen.

Die Krypto-Kunstwerke Non-Fungible Animals, kurz NFAs, haben den Vorteile, dass sie nicht kopiert werden können. NFTs, die auf Blockchains basieren, sind also Originale, die deshalb viel Wert sein können. Viele Prominente wie Jay-Z and Serena Williams haben NFTs als Wertgegenstände gekauft und immer mehr Stars haben ihr Profilbild mit einem NFT ersetzt. Für NFT-Profilbilder gibt es sogar einen eigenen Namen: NFT PFPs (NFT profile pictures, aus dem Englischen). Eva Longoria, Reese Witherspoon, Snoop Dogg, Shonda Rhimes, Gwyneth Paltrow, Serena Williams, Ozzy Osbourne und Lil Baby haben alle Profilbilder, die verschiedene NFT-Kunstwerke zeigen.

Es gibt zurzeit auch viele NFT-Spiele, die im Trend liegen. Bei bekannten NFT-Spielen sammeln und tauschen Spieler NFTs und können dabei Geld verdienen.

Da NFTs, die auf Blockchains wie Ethereum basieren, aufgrund des teilweise hohen Energieverbrauchs der Umwelt schaden können hat sich der WWF für NFTs auf der ökologischen Blockchain Polygon entschieden. Weitere Fragen zu NFTs beantwortet der WWF auf der für das NFT eigens erstellten Website, unter anderem werden dort auch die Schritte für den Kauf eines NFTs erklärt.

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