sprachlos

*Zynismus an*

Hiermit fordere ich von der Hamburger Bürgerschaft, die frauenpolitische Sprecherin der „Linken“ – Frau Kersten Artus – bei der nächsten Bürgerschaftssitzung für 3 Stunden schweigend in die rechte Ecke des  Plenarsaals zu stellen und ihr zusätzlich einen HSV-Fanschal umzubinden.

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*Zynismus aus*

Und wer sich jetzt fragt warum… es ist so einfach wie auch komisch. Die Sprecherin der „Linken“ hatte wirklich nichts besseres im Sinn als für den HSV-Spieler van der Vaart  für 2 Spiele ein Spielverbot zu fordern, weil er angeblich seine Frau zu Boden geschlagen haben soll. Sie unterstreicht diese Forderung mit der Bezichtigung von „häuslicher Gewalt“.

Ich behaupte ganz bestimmt nicht, dass das Schlagen einer Frau in Ordnung ist. Aber wer hat es denn wirklich gesehen? Eine Zeugin die anonym bleiben möchte. Für mein Empfinden ist hier gar nichts bewiesen und ich bin mir sicher, dass Frau van der Vaart sich selbst rechtlich zur Wehr setzen würde, hätte es tatsächlich den Vorfall von häuslicher Gewalt gegeben.

Aber mal ganz abgesehen von häuslicher Gewalt oder auch nicht. Was hat denn das eine mit dem anderen zu tun? Was haben die reinen Privatangelegenheiten der Familie van der Vaart und die Arbeit von Rafael van der Vaart beim Hamburger SV zu tun? Nicht, aber auch absolut gar nichts. Viel mehr scheint es mir hier um eine gewaltige Portion von  populistischem Auftreten der Politikerin.

Ich halte es für ganz extrem anmaßend über Rafael van der Vaart derartig negativ herzuziehen, ohne dass überhaupt bewiesen ist was am Silvesterabend tatsächlich vorgefallen ist, oder eben auch nicht. Öffentlich den großen Vollstrecker zu spielen wie es hier von einer Politikerin getan wird ist alles andere als richtig. Aber im Äpfel und Birnen (hier Privat- und Berufsleben) vergleichen sind unsere Volksvertreter immer schon gut gewesen – warum sollte es hier eine Ausnahme geben?

Wenn es Frau Artus in ihrem politischen Eifer tatsächlich so sehr um das Wohl von Frauen geht, dann möchte sie sich doch bitte mal um jene Dinge kümmern die es tagtäglich unter uns gibt – die mangelhafte Pflege von unseren Alten beispielsweise. Dieser Personenkreis kann sich nämlich im Gegensatz zu Frau van der Vaart nicht selbst zur Wehr setzen. Davon sind zwar nicht nur Frauen sondern auch Männer betroffen, doch als Gutmensch den sie mit dieser Spielsperrenforderung definitiv mimte dürfte dies keine entscheidende Rolle spielen.

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Mann, Mann, Mann!

Über Thomas Liedl
Ich beschäftigte mich mit gemischten Themen aus Gesellschaft, Politik, Technik und Sport. In meinen Praxistests schreibe ich über eigene Erfahrungen mit Produkten bzw. Dienstleistungen im und außerhalb des Internets. | Facebook | Twitter | LinkedIn

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