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Bahngelände falscher Ort für Mutproben

Mut zu haben ist gerade bei Heranwachsenden ein „großes Thema“. Wer Mut hat – und es schließlich durch Taten auch unter Beweis stellt – steht vor anderen gut dar. Nichts anderes ist das Ziel von Mutproben bei Jugendlichen. Prinzipiell ist dagegen nichts einzuwenden. Wenn wir letztendlich ehrlich zu uns selber sind, viele von uns haben auch mit der einen oder anderen Mutprobe in früheren Jahren „geglänzt“. Bei allem Verständnis für diese Verhaltensweisen – eines sollte immer im absoluten Vordergrund stehen, die Sicherheit für andere und sich selbst.

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Besonders beliebt sind Mutproben im Zusammenhang mit Zügen bzw. Zugwagons sowohl im fahrenden als auch abgestellten Zustand. Nicht so selten wie man eventuell denken mag enden derartige Mutproben mit teils schweren Verletzungen. Manchmal eben auch mit dem Tod der betreffenden Person.

Wir wollen, dass Du sicher ankommst

Mit einer Kampagne der Deutschen Bahn unter dem Motto „Wir wollen, dass Du sicher ankommst“ – ­ Oberleitung geht der Konzern auf die Problematik von Mutproben auf einem Bahngelände ein und zeigt die Gefahren die dort lauern. Gefahren, die gerade Jugendliche gerne übersehen und völlig ausblenden.

Wie in dem Video nachgestellt endete die Mutprobe von Tom auf einen Wagon zu klettern tödlich. Seine Freunde welche dies mitbekommen haben werden an diesen Moment noch sehr lange denken – hätten sie ihn davon doch nur abgehalten. Hinterher ist man eben oftmals schlauer.

Gleisanlagen
Gleisanlagen sind keine Abenteuerspielplätze

Deswegen gilt: Selbst wenn ein Freund meint er müsse Euch oder sich etwas beweisen, haltet ihn davon in jedem Fall ab. Auf einen Eisenbahnwagon zu klettern ist zunächst keine besondere „Kunst“, die Gefahren die eine solche Klettertour mit sich bringt sind es aber nicht wert sein Leben zu riskieren.

Gleisanlagen sind keine Spielplätze für Mutproben

Hier sollte der vielleicht abgedroschen klingende aber dennoch gut passende Spruch gelten: Lieber 5 Minuten feige als ein Leben lang tot. Mit Feigheit hat es dennoch nichts zu tun, wenn man sich und andere vor Verletzungen schützt – es ist vernünftig. Haltet Euch von Gleisanlagen fern deren Betreten verboten ist. Wirklich mutig ist, wer im entscheidenden Moment auch mal NEIN sagen kann oder andere davon abhält riskante Unternehmungen zu starten.

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Über Thomas Liedl

Ich beschäftigte mich mit gemischten Themen aus Gesellschaft, Politik, Technik und Sport. In meinen Praxistests schreibe ich über eigene Erfahrungen mit Produkten bzw. Dienstleistungen im Netz. | Facebook | Twitter | LinkedIn

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