Grundsätzlich klingt die Idee von Carsten, eine Interessengemeinschaft / Verein für Blogger zu erschaffen sehr gut. Eine Interessengemeinschaft ähnlich der Verbraucherberatung könnte durchaus von Vorteil sein. Lässt sich so ein Vorhaben durchsetzen? Mittels eines Votings soll das generelle Interesse von Bloggern aber auch die Bereitschaft zu Mitgliedsbeiträgen bzw. Spenden ermittelt werden.

Beim Punkt Beitragszahlung gehen sie Stimmen schon auseinander, zwischen 1 € bis über 5 € monatlich schwanken die Angaben mit einer bisherigen Tendenz zu 2-3 € im Monat. Bei dieser Summe bedarf es natürlich schon einer stattlichen Anzahl an zahlenden Mitgliedern, ehe hier ein Betrag zusammen kommt, der dem Verein / der IG eine Handlungsfähigkeit verleiht. Wenn’s ums Geld geht scheiden sich bekanntlich die Geister.

Wenn es zu einer Abmahnung kommt, ob gerechtfertigt oder nicht lasse ich mal dahingestellt, richtet sich diese zunächst gegen einen bestimmten Blogger. In wie weit hier überhaupt eine Einflussnahme der IG möglich ist… keine Ahnung. Rechtliche Vertretungen kosten hier so richtig Kohle – da bin ich dann wieder beim Monatsbudget der IG.

Noch läuft diese Idee in den Kinderschuhen und bedarf ausführlicher Überlegungen in allen Richtungen. Auslöser für die neuerliche Diskussion um einen Blogger-Verband gab es schon mehrere, den letzten wenn ich mich recht erinnere im Zusammenhang mit einem Kochbuch bzw. dessen Bildern. Jetzt ist eben die Abmahnung der Deutschen Bahn AG gegen Netzpolitik.org für neuerliche Spekulationen verantwortlich.

Womöglich verpufft dieses Vorhaben leider ebenso wie die anderen davor auch…