Intimität hat etwas mit Vertrautheit zu tun. Vertrautheit ist etwas, dass man in der virtuellen Internetwelt garnicht aufbauen kann. Und genau zu diesem Thema bin ich bei Tari-Design auf eine Blogparade gestossen, „wie intim darf es sein, wie weit gehe ich in meinem Blog“?

Wie weit gehe ich in meinem Blog?

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Grundsätzlich soweit wie es das Gesetz zulässt, darüber hinaus wäre dumm, weil es nur vermeidbaren Ärger einhandelt.

Privat oder eher oberflächlich?

Von Oberflächlichkeit halte ich nicht viel. Entweder man nennt das Kind beim Namen oder lässt es bleiben. So zumindest ist meine Einstellung, die keineswegs richtig sein muss. Ich lese auch Blogs die etwas oberflächlich schreiben, verurteile es als nicht von vorne weg.

Wenn Du über Privates schreibst, wo liegt Deine Schmerzgrenze?

Die Schmerzgrenze beginnt dort wo es um Dinge geht, die nur mich und meine Frau sprich meine Familie betreffen. Familieninternas haben im Netz nichts verloren. Einerseits könnten Dritte damit hausieren gehen und andererseits könnten sie mit den Infos nichts anfangen, da ihnen die ganzen Zusammenhänge fehlen.

Themenblog oder Änhäufung aller möglichen Dinge?

Kurz beantwortet: Eine Anhäufung aller möglichen Dinge. Wie schon das Blog Motto es darstellt, die losgetretene Vielfalt der Gedanken. Nur ein Themenblog wäre mir persönlich zu langweilig, die Abwechslung machts.

Hier gibt es genauso Persönliches zu lesen wie auch aus der ganzen Bandbreite, was das Leben so hergibt. Dabei lasse ich fünf nicht gerade sein, ich schreibe was ich denke. Ich beschönige nicht und nimm mir auch kein Blatt vor den Mund. Wenn etwas stinkt…. dann druff!

Ist Dir die Meinung Deiner Leser wichtig?

Die Meinung meiner Leser ist immer gefragt, interessant und wichtig. Auch dann, wenn ich im Beitrag nicht direkt nach der Meinung frage, also zur Meinungsabgabe auffordere. Ohne die Meinung der Leserschaft lebt ein Blog nicht richtig, ihm fehlt schlichtweg die Durchblutung. Nicht zuletzt schreibe ich ja in erster Linie für meine Leser, rein für mich selbst muss ich das nicht ins Netz bringen.

Klammerst Du Themen wie Religion o.ä. aus, aus Angst damit anzuecken?

Nein. Wie ich oben schon erwähnte, ich nehme mir kein Blatt vor den Mund. Deswegen klammere ich nichts aus, egal um welche Religion es geht, um welche politische Einstellung, Lebensweise oder was auch immer. Ich akzeptiere auch Meinungen, die um 180 ° entgegengesetzt von meiner liegen. Das macht Diskussion aus. Aber ich nehme mir auch das Recht die Dinge aus meiner Sicht zu beleuchten.

Meinungsverschiedenheiten wird es immer geben, anecken tut man immer irgendwie und irgendwo, darauf achten zu müssen macht keinen Blogautor aus. Ich nehme aber Kommentatoren mit anderer Meinung genauso ernst wie jene, die genau in mein Horn blasen!

Legst Du Wert auf Optik oder ist Dir ausschließlich der Inhalt wichtig?

Der Inhalt ist das wichtigste an einem Blog. Was nützt ein tollen Design, wenn es nicht zu lesen gibt. Der Inahlt ist also zunächst Priorität. Jedoch das Design sollte schon auch etwas hergeben. Wobei es hier ganz schwierig ist alle Geschmäcker zu treffen. Dem einen zu hell, dem anderen zu dunkel. Erstrangig muss man selbst mit dem eigenen Blogdesign zufrieden sein, mein Blog ist mein Wohnzimmer. Genau deswegen muss es schon gefällig eingerichtet sein.

Welche Arten von Blogs interssieren Dich? Was abonnierst Du über den Feedreader?

Ich lese Blogs aus der Kategorie querbeet. Mich interessieren Technikblogs genauso wie Blogs, die über Land und Leute schreiben oder Rat und Tipps bieten.

Welche Kriterien müssen gegeben sein, dass jemand Dein Interesse verliert?

Auf jeden Fall verliere ich nicht sofort das Interesse, wenn man ein paar Tage nichts im Feedreader scheint. Es gibt immer wieder Gründe, warum es mal ein wenig stiller werden kann. Deswegen sofort alles wegzuwerfen halte ich nicht für angebracht. Viel mehr wäre es ein Grund, wenn sich das bisherige Themengebiet der Beiträge komplett verändert und somit nichts mehr für mich dabei ist.

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Auch ein Kriterium für Interessenverlust ist es, wenn man als kommentierender Leser nie eine „Antwort“ des Blogautors bekommt. Leser wollen auch wahrgenommen werden, sich nur mit einem Datensystem zu unterhalten ist nicht das was Leser möchten, zumindest ich mal nicht!

Über Thomas Liedl
Ich beschäftigte mich mit gemischten Themen aus Gesellschaft, Politik, Technik und Sport. In meinen Praxistests schreibe ich über eigene Erfahrungen mit Produkten bzw. Dienstleistungen im und außerhalb des Internets. | Facebook | Twitter | LinkedIn

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  1. Tari’s Sabbelblog » Auswertung Blogparade: Wie intim darf es sein? sagt:

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