Im Rahmen einer Blogparade möchte die Single-Bude wissen, wie Blogger ihre Feedsammlungen verwalten. Als Neuling wie sich Sash selbst bezeichnet eine verständliche Frage. Hierzu möchte er folgende Einzelheiten wissen:

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  1. Wie viele Blogs lest ihr regelmäßig?
  2. Wie lange nehmt ihr Euch täglich Zeit dafür?
  3. Wie verwaltet ihr Eure Feeds?
  4. Wo sind die Vorteile dieser Art?
  5. Wo liegen die Nachteile?
  6. Habt ihr von anderen Alternativen gehört, die ihr mal testen wollt?

1. Wie viele Blogs lest ihr regelmäßig?

In meinem Feedreader tummeln sich derzeit 127 Feeds aus ganz unterschiedlichen Themenbereichen. Die privat geführten Blogs überwiegen mit 115 Feedabo’s, die anderen 12 Feeds stammen aus Presse und fachbezogenen Webseiten rund um Internet, Kommunikation sowie Hard- und Software (explizit für Linux).Die Zahl der im Abo befindlichen Blogs variiert immer etwas, neugefundene Blogs kommen hinzu und andere wiederum fallen raus.

2. Wie lange nehmt ihr Euch täglich Zeit dafür?

Mindestens zweimal täglich gehe ich den Feedreader von oben bis unten durch. Dabei lesen ich komplette Beiträge natürlich nur dann, wenn mich das Thema auch näher interessiert, sofern es sich um längere Beiträge handelt. Was für andere die aktuelle Tageszeitung zum Frühstückskaffee ist für mich der Feedreader. Der Zeitaufwand ist schlecht in Zahlen auszudrücken, es hängt einerseits von der eingehenden Menge ab und andererseits vom Interessenzeiz den die Feeds auslösen. Langweilig wird’s nie.

3. Wie verwaltet ihr Eure Feeds?

Als Feedreader kommt bei mir der Akregator zum Einsatz. Ich organisiere meine Feeds in 5 Gruppen – Blogs, neue Blogs, Kommentarfeeds sowie Magazine und Presse. Unter „Blogs“ stehen all jene, die ich auch in meiner Blogroll verlinkt habe und die zum sog. festen Stamm meiner Feeds gehören. „Neue Blogs“ erklärt sich selbst, dort werden Feeds hinzugefügt, auf die ich beim Surfen stoße und die mich interessieren. Und weil ein guter Beitrag nicht automatisch bedeuten muss, dass der betreffende Blog immer für mich lesenswertes Material liefert beobachte ich das eine gewisse Zeit. Entweder ich behalte die Feed und verschiebe ihn zu „Blogs“ oder er fällt wieder raus.

Die Gruppe „Kommentarfeeds“ wäre eigentlich garnicht notwendig, wenn alle Blogs über das Plugin Subscribe Comments verfügen bzw. es zum Einsatz bringen würden. Um am Ball bleiben zu können muss ich ab und an den Kommentarfeed eines Beitrages abonnieren. „Magazine“ und „Presse“ enthalten entsprechendes.

Mein Akregator ist so konfiguriert, dass Feeds die älter als 31 Tage sind (ungeachtet der Anzahl, gelesen oder ungelesen) automatsich aus dem System entfernt werden, sofern ich einzelne Beiträge nicht als „wichtig“ markiert und somit gesichert habe.

4. Wo sind die Vorteile dieser Art?

Ich tu mich leichter Blogs die ich z.Zt. beobachte von denen die zum festen Stamm gehören auf den ersten Blick zu unterscheiden. Um den Wust an Daten nicht zu sehr anschwellen zu lassen finde ich die automatsiche Löschung nach   31 Tagen sehr wertvoll.

5. Wo liegen die Nachteile?

Einen Nachteil konnte ich bisher nicht feststellen. Auch dann nicht, wenn die Anzahl abonnierter Feeds noch ansteigen wird.

6. Habt ihr von anderen Alternativen gehört, die ihr mal testen wollt?

Alternativen in Sachen Feedreader hatte ich bereits ausreichend viele getestet, die meisten noch zu Windows-Zeiten. Für Windows ist das Angebot an Feedreadern bzw. die Feedverwaltung als solches ungleich größer als unter Linux.   Den m.E. besten Feedreader unter Windows findet man in Great News. Alle anderen konnten mich nicht so richtig überzeugen. Von außerhalb meines Systems liegenden Feedreadern a’la Google-Reader etc. halte ich nicht viel, aber das ist wie immer Geschmackssache. Auf der Suche nach einer Alternative bin ich derzeit nicht, jedoch für alles Neuze grundsätzlich offen!

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Jetzt den Beitrag noch schnell (heute ist Einsendeschluss) veröffentlichen und das war’s. Vielleicht kann die Single-Bude etwas damit anfangen, deren Feed ich gleich mal unter „neue Blogs“ ablege! :cool:

Über Thomas Liedl
Ich beschäftigte mich mit gemischten Themen aus Gesellschaft, Politik, Technik und Sport. In meinen Praxistests schreibe ich über eigene Erfahrungen mit Produkten bzw. Dienstleistungen im und außerhalb des Internets. | Facebook | Twitter | LinkedIn

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4 Kommentare
  1. Daniel sagte:

    127 Feeds finde ich persönlich als zuviel. Kannst Du da wirklich den kompletten Überblick behalten? Dann kann ich das nur bewundern, das würde ich nicht packen. Bei mir sind es etwa 30 Blogs die ich verfolge.

    Antworten
  2. Thomas sagte:

    Da habe ich schon ganz andere Zahlen gehört gelesen, da sind 127 Feeds noch human! Den Überblick habe ich bisher noch nie wirklich verloren, kommt immer darauf an wie man die Sache ordnet. Ist ja auch nicht so, dass alle 127 Feeds ständig Lesematerial liefern. Alles Gewohnheitssache :wink:

    Antworten

Trackbacks & Pingbacks

  1. Die Feedreader-Parade ist beendet » blog.yoda.ch sagt:

    […] Nicht spurlos […]

  2. Feeds verwalten - Software | Single-Bude.de sagt:

    […] Nicht spurlos […]

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