BlogseminarEine passende Diskussion bei Workablogic, ob die Sidebar aus einer, zwei oder drei Spalten bestehen sollte zeigt schon die Problematik der „Überladung“ von Sidebars. In großer Anzahl angebotene Plugins verleiten dazu immer mehr Funktionen anzubieten. Ob diese wirklich immer Sinn machen und nicht mehr hinderlich (Thema Ladezeiten) sind liegt wohl weitestgehend in der Sichtweise der jeweiligen Anwender.

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In Teil 5 von Konnas Blogseminar geht es diesmal um den Inhalt der Sidebar. Der kritische Blick auf meine Sidebar zeigt mir fast keine verzichtbaren Inhalte. Unter „Dies & Das“ lassen die Buttons das eine oder andere Mal den Seitenaufbau etwas verzögert verlaufen, weswegen ich im derzeit in Arbeit befindlichen Theme die Buttons in Footer verlegen und reduzieren werde. Insbesondere bei den Diensten die keinen Backlink erfordern sind hier Einsparungen möglich.

sidebar-javascriptIn kleiner Dorn im Auge ist mir auch die Tab-Steuerung über dem Suchfeld. Zwar ist diese Form platzsparend aber erfordert eben wieder ein Javascript mehr. Auch hier sind manchmal gewisse Nachteile bei der Ladezeit zu verzeichnen. Bei meiner Umstellung der Linkstruktur sind auch die Kategorien von 23 auf 12 verringert worden was bedeutet, dass der Platzaufwand bei Themeumstellung nicht mehr so groß sein wird. Ganz auf Kategorien verzichten möchte ich nur ungern, sortieren sie doch den Bloginhalt etwas vor.

„Letzte Beiträge“… die Notwendigkeit hier einen eigenen Platz in der Sidebar zu reservieren erschließt sich mir auch nicht zu 100 Prozent. Auf der Startseite ist   chronologisch die zuletzt geschriebenen Beiträge sowieso sichtbar und ob Googlebesucher tatsächlich von einem speziell gesuchten Beitrag auf einen ganz anderen springen dürfte auch eher einer Seltenheit entsprechen.

Ansonsten bin ich mit der Sidebar zufrieden und könnte weiter nichts ausmachen, auf was verzichtet werden könnte.

misterwongDie Bonusaufgabe von Konna war es den Seitwert der eigenen Seite mittels Social Bookmark Diensten aufzubessern. Bei diesen Diensten ist es ähnlich wie bei den Plugins – es gibt sehr viele Social Bookmark Dienste. Unbestritten, dass die Mitgliedschaft bei vier Diensten besser ist als nur bei einem.

Hier wäge ich auch ab. Bei einem Dienst einfach nur angemeldet sein, dort ein paar Bookmarks zu haben und anschließend nur ein- oder zweimal im Jahr vorbeizuschauen halte ich auch für kontraproduktiv. Die notwendige Pflege eines Social Bookmark Dienstes nimmt auch Zeit in Anspruch die man einerseits bereit sein muss zu „opfern“, die man aber auch haben muss.

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Deswegen belasse ich es bei einem Dienst – Mister Wong, zu dem ich auch einige Blogs hinzugefügt habe.