Die Welt der Games hat einen Siegeszug sondergleichen hinter sich. Heute ist die Branche erfolgreicher als die Musikindustrie und die Filmindustrie in Hollywood zusammen. Das liegt auch daran, dass man beständig an neuen Innovationen arbeitet oder technische Erfindungen sofort für sich nutzt.

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Das zeigte sich auch an der Entwicklung des Internets. Dieses machte aus einer Nischenbranche den Dominator in der Unterhaltungsindustrie. So wurde aus einem Spieler ein Kollektiv, das bei Bedarf weltweit gegeneinander oder miteinander spielen kann. Koop-Games setzten auf ein Miteinander, das unterscheidet sie vom sogenannten Multiplayer-Modus.

Gemeinsam ist man stärker

Koop steht dabei nicht umsonst für kooperativ. Hier steht der Teamgedanke im Vordergrund. Gemeinsam mit anderen Spielern tritt man gegen andere Teams an und versucht, die Stärken und Schwächen jedes einzelnen Mitglieds zu nutzen, bzw. zu berücksichtigen. Der Erfolg dieser Games kann nicht überraschend sein, schließlich ist die Kooperation das zentrale Erfolgsgeheimnis der Menschheitsgeschichte.

Alle Fortschritte im Laufe der Jahrtausende sind darauf zurückzuführen, dass Menschen erkannt haben, dass es Sinn ergibt, die eigenen Fähigkeiten mit jenen anderer Menschen zu kombinieren. Die Summe aus 1 + 1 ergibt so nicht mehr zwei, sondern zumindest 3. Das gilt auch beim Gaming so, denn gemeinsam ist man stärker. Diese Erfahrung machen Menschen jeden Tag. Sei es in der Arbeit oder beim Sport. Wer die Fähigkeiten anderer nutzt und sich selbst einbringt, profitiert. Das gilt auch für die Unterhaltung. Schließlich greifen Sportfans selbst bei Fußball Wetten gerne auf die Expertise von Freunden zurück, bevor sie sich dazu entscheiden eine Wette zu platzieren. Ähnlich läuft es auch bei Koop-Games ab. Nur wer auf die Gemeinschaft setzt, wird am Ende erfolgreich sein.

Bei den sogenannten Koop-Games unterscheidet man grundsätzlich zwischen zwei verschiedenen Formen. Entweder lassen sich diese über das Internet online oder auf der eigenen Couch offline spielen. Letztere wurden zuletzt immer beliebter. Das eigene Zuhause wurde in den letzten Jahren zentraler Lebensmittelpunkt. Hier verbrachten viele Menschen einen Großteil ihrer Zeit. Die Technik sorgte dafür, dass die gewohnten Tagesabläufe auch weiterhin möglich waren. Ob arbeiten, einkaufen oder spielen, alles lässt sich mittlerweile bequem von zu Hause aus steuern. Dieser Trend hat nun auch das Gaming erreicht.

„It Takes Two“ war Spiel des Jahres 2021

Ein gutes Beispiel für Koop-Games ist „It Takes Two“. Das Spiel des Jahres 2021 ist höchst aktuell und ein großer Erfolg. Die Macher konnte bereits zuvor mit „A Way Out“ beweisen, dass sie das Genre beherrschen. In dem Game dreht sich alles um das Paar May und Cody. Die beiden sind mitten in einer Beziehungskrise. Damit nicht genug, muss ihr gemeinsames Kind mit der drohenden Trennung zurechtkommen.

Das hat Konsequenzen, denn ein Zauber verwandelt die beiden Streithähne in zwei kleine Puppen. Nun sind sie gezwungen zu kooperieren, denn sonst können sie den Zauber nicht mehr rückgängig machen. May und Cody begeben sich auf eine magische Reise. Dort müssen sie gemeinsam Rätsel lösen und zahlreiche Herausforderungen bestehen. Diese sind abwechslungsreich gestaltet, das macht das Spiel auch so aufregend. „It Takes Two“ gilt als eines der besten im Genre der Koop-Games. Wie der Name schon sagt, kann man den Hit nur zu zweit spielen. Dazu nutzt das Spiel einen Splitscreen. Wer es online spielen möchte, benötigt jedoch eine zweite Kopie davon.

Story, Optik und jede Menge Humor haben „It Takes Two“ zum Erfolg gemacht. Doch dafür benötigt man auch Zeit, als Spiel zwischendurch eignet sich das Game nicht. „It Takes Two“ ist für den PC, die PlayStation 4 und 5, sowie für die Xbox One und die Xbox Series X/S verfügbar.

Overcooked: Gemeinsam im Küchenchaos

Bei dem Game Overcooked müssen die Spieler dafür sorgen, dass Essen auf dem Teller landet. Das gestaltet sich im Spiel ähnlich chaotisch, wie manchmal im richtigen Leben. Bis zu vier Spieler können mit anpacken. Doch zuerst geht es darum, die richtigen Zutaten zu finden, diese klein zu schneiden und im Topf zuzubereiten. Doch während man kocht, läuft ein Zeitlimit pro Bestellung. Der Timer läuft rückwärts und treibt so die Spieler gnadenlos an.

Damit nicht genug, tauchen jede Menge Hindernisse auf. Der Boden verschiebt sich, Tiere stehlen Zutaten und das alles bei vollem Betrieb. Overcooked wird mit jedem Level schwieriger und chaotischer. Jetzt heißt es kühlen Kopf bewahren und die Aufgaben so zu verteilen, dass alles rechtzeitig fertig wird. Hier ist Teamwork gefragt, sonst steigt das Stresslevel massiv an.

Der einladende Look, die unterhaltsame Musik und die einfache Steuerung machen „Overcooked“ zum Muss für Fans von Koop-Spielen. Wer eine reiche Auswahl haben möchte, sollte zur Version „Overcooked! All You Can Eat“ greifen. Dort warten nicht weniger als 200 verschiedene Level, schließlich beinhaltet die Sammlung Teil 1 und Teil 2 des Games inklusive aller Zusatzinhalte. Das kreative Küchenchaos ist für die PlayStation 4 und 5, sowie für die Xbox One, die Xbox Series X/S, die Nintendo Switch und den PC erhältlich.

Mit diesen beiden hervorragenden Koop-Games erhalten vor allem Anfänger einen ausgezeichneten Einblick in das Genre. Dieses wächst weiterhin stark an und bietet für jeden Geschmack das richtige Spiel. So werden die gemeinsamen Abende zu Hause auf der Couch zu einem abwechslungsreichen Vergnügen für die gesamte Familie.

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