Der Arbeitskollege meiner Frau bat mich mal nach seinem Rechner zu sehen, u.U. das Motherboard auszutauschen, mehr Arbeitsspeicher zu beschaffen und dergleichen mehr. Die Kiste sei sehr langsam und es mache keinen Spaß damit zu arbeiten.

Eigentlich müssten hier im Wohnzimmer die Trojaner Samba tanzen, in der Menge wie ich sie vorgefunden habe, 156 unliebsame Gäste hatte der Kollege auf seiner Festplatte eingenistet, 156 Stück! :roll:

Irgendwie kein Wunder, dass der Rechner träge wurde und nichts mehr richtig vorwärts ging. Abgesehen von den ungewollt aufpoppenden Webseiten, welche den Überblick komplett in den Hintergrund stellten. Ein anderes Motherboard oder mehr RAM hätten da auch nichts verbessert. Das hatte er nun davon, weil er sich auf die XP-eigene Firewall verlassen und einen seltenst geupdateten Virenscanner installiert hatte.

Jetzt tickt wieder alles richtig und ist befreit von all dem unliebsamen Gesokse, läuft wieder recht ordentlich für einen 1,6 Ghz-Rechner. Heute holt er ihn wieder ab, diesen Russenrechner. Ach ja, den liebevollen „Kosenamen“ hab ich dieser „Windowsmühle“ deshalb gegeben, weil der Arbeitskollege ein Russe ist und mir keine andere Bezeichnung für dieses Windoof-Gestell eingefallen ist :mrgreen: .