Schnarchen ist jener Begriff mit dem wohl alle erheblich mehr anfangen können als mit dem obstruktiven Schlafapnoe-Syndrom. OSAS ist eines der häufigsten Syndrome bei nächtlichen Atemaussetzern, also dem kurzzeitigen kollabieren der oberen Luftwege. Die Diagnose OSAS wird von der ärztlichen Fachrichtung Schlafmedizin gestellt, entweder stationär in einem Schlaflabor oder beim Patienten Zuhause mittels eines tragbaren Messgerätes, welches dem einer 24-Stunden-Blutdruckmessung gleichkommt. Wer letzteres kennt und damit „klar kommt“ wird auch die Nacht mit dem Atemmessgerät über die Zeit bringen.

Die häufigsten, selbst festgestellte Symptome einer möglichen Diagnose OSAS sind:

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  • häufiges Aufwachen in der Nacht (wenn auch nur kurz)
  • Einschlafprobleme
  • morgendliche Kopfschmerzen
  • Blutdruck morgens höher als normal (oberer Wert 140-150, unterer Wert bei 90)

Dabei müssen weder alle Symptome zusammen noch jedes einzelne Symptom permanent auftreten. Ebenfalls erwähnt werden muss, dass nicht jeder der schnarcht pauschal auch an OSAS leiden muss. Auslöser für ein OSAS können neben eingenommen Schlaftabletten und Übergewicht sein. Auch Nikotin und Alkohol spielen bei einer OSAS eine Rolle.Ist jemand ein reiner Rückenschläfer, so begünstigt er ggf. das Entstehen der Schlafapnoe. Sehr unregelmäßige Schlafenszeiten sind ebenfalls ein Kriterium, welches bei der Diagnosestellung berücksichtigt werden muss.

OSAS ist unheilbar und nicht zu unterschätzen

Eine Heilung vom obstruktiven Schlafapnoe-Syndrom ist im übrigen bisher ausgeschlossen, man kann die Beschwerden lediglich günstig beeinflussen und versuchen das Geschehen „in den Griff“ zu bekommen. Eine Pille gegen OSAS gibt es nicht, die Krankheit ist als chronisch einzustufen. Die Intensität der OSAS ist schleichend und nimmt mit fortschreitendem Alter weiter zu. Manch einer mag sich fragen, ob eine unbehandelte OSAS auch schlimmere Folgen haben kann. Immerhin sprechen wir hier von der lebensnotwendigen Atmung. Diese Frage stellte ich mir ebenfalls und gab sie zugegeben etwas beunruhigt an meinen Arzt weiter.

Ja, OSAS kann durchaus auch tödlich sein. Die Atemaussetzer verursachen u.a. eine Sauerstoffunterversorgung im Gehirn, die zum Herzinfarkt, Schlaganfall oder eben auch zum Tode führen kann. Verlässliche Zahlen wie oft dies tatsächlich der Fall ist konnte mein Arzt mir jedoch nicht nennen. Man sollte sch deswegen jetzt auch nicht komplett verunsichern lassen.

Die Diagnose OSAS bedeutet nicht „das Ende der Welt“. Man kann damit gut und auch relativ lange Leben. Das bestätigte mir auch der behandelnde Arzt. Allerdings – und das obliegt einer strengen Selbstbeobachtung – muss man die Krankheit im Auge behalten. Insbesondere Veränderungen negativer Art sollte man unbedingt mit dem Facharzt besprechen. Wer sich in diesem Artikel wieder findet sollte über einen Arztbesuch deswegen nachdenken. Letzte Informationen vor dem Arztbesuch kann Betroffenen unter Umständen dieser Bericht der Apotheken bieten.

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