Still und leise ist sie herangeschlichen, die eindeutige Steueridentifikationsnummer, die ab heute jeder Bundesbürger zugeteilt bekommt. Als braver Bundesbürger möchte ich unserem Finanzminister helfend unter die Arme greifen und ihm meine Nummer schon mal verraten, welche sich aus seinen Vorgaben ergeben. Und die sehen so aus:

  • 1. Ziffer = Wirtschafts-Identifikationsnummer: Bei mir eine glatte 0, weil ich nie in der Kneipe bin.
  • 2. Ziffer = Familienname: Da habe ich mal die Quersumme 4 aller Buchstaben gebildet.
  • 3. Ziffer = Frühere Namen: H, ich heiße immer schon so, tz tz tz. Deswegen eine klare 0.
  • 4. Ziffer = Vorname: Um der Linie treu zu bleiben Quersumme 4 der Buchstaben.
  • 5. Ziffer = Doktorgrad: Ich habe unendlich viele Ärzte um mich, darum ein X.
  • 6. Ziffer = Ordens- und Künstlernamen: Das gibt eine 2, laut meiner Frau relativ ordentlich.
  • 7. Ziffer = Tag und Ort der Geburt: Ergibt ich aus der bekannten Quersumme, daher 1.
  • 8. Ziffer = Geschlecht: Was ist weiblich und was männlich? Ich nehme einfach mal die 1.
  • 9. Ziffer = gegenwärtige Anschrift: Da im Norden lebend ein O, da auf der Landkarte oben.
  • 10. Ziffer = zuständige Finanzbehörden: Finanzämter sind „Tränenburgen“, daher ein T.
  • 11. Ziffer = Sterbetag: Woher den die Regierung heute schon weiß, keine Ahnung, also ein ?
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Vielleicht ein wenig zynisch betrachtet, aber wem soviel „Unsinn“ einfällt, der darf sich nicht wundern wenn sich andere lustig darüber machen. Und bleibt zu hoffen, dass die neue ID besser funktioniert als die Gesundheitskarte, die alle Patientendaten enthalten soll. Denn sonst bekommt meine nächste Steuernachforderung unter Umständen der Nachbar.

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