heizkostenzählerHeute waren sie da, die Männer der Ablesefirma für Warmwasser und Heizung. Angesichts des langen und strengen Winters könnte hier demnächst die dicke Nebenkostenabrechnung des Vermieters aufschlagen. Zumindest beschleicht mich heutzutage kein so ungutes Gefühl mehr bei der Fairness in Sachen Ablesung. Ausgerüstet mit elektronischen Messgeräten, welche die Glasröhrchen auswerten kann man, Eichung vorausgesetzt, von einem genauen Verbrauchswert ausgehen.

Das war längst nicht immer so gewesen. Vor gar nicht all zu langer Zeit wurden diese Röhrchen nach dem Schema Pi mal Auge abgelesen in dem sie einfach gegen das Licht gehalten wurden. Je nach Sichtwinkel kamen da schon sehr abenteuerliche Messwerte zustande und dies sicherlich nicht zum Vorteil des Mieters.

Dem Verdunstungsprinzip dieser Messmethode schenke ich dennoch nicht mein vollstes Vertrauen, da bspw. auch die sommerliche Sonneneinstrahlung für die Verflüchtigung der Flüssigkeit sorgt. Das soll zwar im verschwindend geringen Bereich liegen, was ich jedoch nur glauben kann. Und glauben heißt nichts wissen. Immerhin gab das auch der Ableser zu.

Die Wasseruhren hingegen lassen sich auch von Laien kontrollieren und zwar auf die Kommastelle genau. Gespannt bin ich auch für die Auflistung der Nebenkostenstelle Winterdienst. Nachdem die beauftragte Firma nach eigenen Angaben nur zweimal wöchentlich ihren Dienst versehen hat (so sah das aber auch aus) dürfte hier keine Nachzahlung zu erwarten sein. Wird schon passen…