Robert hat zwar sicherlich recht, dass eBay auch morgen noch da sein wird. Das Dasein hat aber nicht mehr den Stellenwert, den es einst vor Jahren besessen hatte. Die Führungsetage des Onlineauktionshauses tut aber auch alles dafür um Kunden das V(er)steigern unbequemer zu gestalten und sei es durch eigene Thesen zum Produktversand.

Wenn am Schluss dann die Zahl der „Promblemmitglieder“ durch die Nachundnach-Abwanderungen größer wird und man sowohl als Käufer wie auch als Verkäufer mehr Ärger hat als Nutzen macht eBay irgendwie nicht mehr so richtig Spaß, Schnäppchen hin oder her.

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Soll sich eBay meinetwegen ruhig dem Mobilfunkgeschäft widmen. Heutzutage verkauft ja bald jeder Supermarkt sein „eigenes“ Netz. Ich muss eBay nicht auch noch hierbei unterstützen. Ab einer gewissen Größe eines Unternehmens wird es eben für die Kunden nicht immer unbedingt besser.

Über Thomas Liedl
Ich beschäftigte mich mit gemischten Themen aus Gesellschaft, Politik, Technik und Sport. In meinen Praxistests schreibe ich über eigene Erfahrungen mit Produkten bzw. Dienstleistungen im und außerhalb des Internets. | Facebook | Twitter | LinkedIn

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4 Kommentare
  1. Alexander Trust sagte:

    Ja, so kann’s gehen. Für Privatverkäufer wird Ebay zunehmend unsympathischer. Dann muss man sich teilweise bei Paypal registrieren, weil es ohne nicht geht und dann ist die Lokalisierung der Paypal-Seiten dermaßen schlecht, vor allem in Fällen, in denen Privatleute dann auch noch Schwierigkeiten mit eBay bekommen.

    Weil Paypal in Luxemburg Bankenstatus hat, müssen sie Angaben zu den Einkünften abführen. Sollte ein Privatmensch im Jahr vielleicht 1000 Euro an Umsatz über Paypal erzeugt haben, wird er – wie in meinem Fall geschehen – ständig dazu aufgefordert, sich zu legitimieren. Schade nur, dass das nicht via PostIdent geht. Nein, stattdessen muss man ne Ausweis-Kopie, ne Kopie der Anmeldebescheinigung und die letzte Strom- oder Gasrechnung in Kopie scannen und mailen oder faxen.

    Wohlgemerkt wird der eigene Account nicht gesperrt, erst, wenn man 2500 Euro Umsatz im Jahr über Paypal generiert hat (welcher Privatmensch kommt auf solche Summen?), muss man sich erklären oder hat ansonsten keinen Zugriff mehr auf sein Geld. Das dient dem Schutz vor Geldwäsche oder wie auch immer.

    Als gewerblicher Käufer kann man sich zum Beispiel über die Angabe der Steuernummer legitimieren. Ich selbst hab Englisch-LK an der Schule gehabt und bin ganz fit in der Sprache, aber die Übersetzungen sind teilweise gar nicht, manchmal sehr schlecht geschehen – ob dann die Leute auch verstehen, was Paypal von Ihnen verlangt, ist wieder ne andere Sache. Wenn man von den Leuten schon den Einsatz von Paypal verlangt, sollte man dann auch wenigstens dafür sorgen, dass diese damit ohne Verständnisbarrieren auskommen können.

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  2. Thomas sagte:

    Was speziell das Paypal und die Erklärung dazu betrifft – je weniger der Kunde „versteht“ um was es genau geht, desto besser kann man ihn anschließend über den Tisch ziehen.

    Auf diese Tour kann man ein eigentlich gutes Projekt auch ins Jenseits befördern, schade eigentlich!

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  3. Alexander Trust sagte:

    Ja, wir haben im Grundstudium der Sprachwissenschaft mal einen Essay verfassen sollen über die Funktion von Unternehmenskommunikation und hatten dazu auch Texte als Grundlage, die die Informationsbroschüren oder sonstige Materialien von Energie- und Telefonkonzernen analysierten. Es ist durchaus so, dass der Kunde die Strom- oder Gasabrechnung nicht unbedingt durchblicken soll.

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  4. Thomas sagte:

    Strom- oder Gasrechnung, Versicherungsverträge, Formulare….. diese beabsichtigte Verunsicherungs-Verschleierungsweise findet sich überall. Wen dies besonders trifft sind sind vorallem ältere Menschen, die bei diesem Wust an Verwaltungshickhack keine Chance haben.

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