Alles ist in den 30 Jahren kleiner geworden. Fernsehgeräte und Mobiltelefone waren damals noch richtig unhandliche „Klötze“. Auch der Führerschein hat über die Jahre hinweg eine mehrfache Schrumpfung über sich ergehen lassen müssen. Als ich den Führerschein gemacht hatte konnte man aufgrund seines Aussehens tatsächlich noch vom sprichwörtlichen Lappen sprechen. Übrig geblieben ist heute „nur“ noch ein Kärtchen aus Kunststoff.

Der Führerschein – hat man ihn erst mal in der Tasche dann bleibt er dort unbeachtet liegen. Es sei denn man muss ihn mal bei einer Verkehrskontrolle etc. vorzeigen. Mal ehrlich, wann habt ihr Eurer Führerschein das letzte Mal bewusst in Händen gehalten? Bei mir dürfte das schon wieder einige Jahre her sein. Im Rahmen seiner Blogparade hat der Ostwestfale dazu aufgerufen genau dies mal zu tun. Ein Grund das gute Dingen man wieder aus dem Geldbeutel zu holen.

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Führerschein – das ewig alternde Dokument

Ob der Personalausweis oder der Reisepass, sie werden in bestimmten Zeitabständen erneuert. Vor allem das Lichtbild auf einem solchen Dokument zeigt mich Jahre später „nicht mehr ganz aktuell“. Für den Führerschein gibt es keine gesetzliche Erneuerungsauflage – einmal gemacht gilt er ewig. Wer jetzt noch den alten grauen Lappen aus stark textilhaltigem Material besitzt hält ein Dokument in Händen das ggf. eine ganz andere Person zeigt als sich selbst. Bei mir ist das jedenfalls zutreffend.

Klar sieht man Ähnlichkeiten zu heute… trotzdem, der Jüngling von einst hat mit dem heutigen Thomas nicht mehr wirklich viel zu tun. Doch lapperig und auch etwas speckig wie das Material seit 1982 nun geworden ist… es ist MEIN Führerschein für den ich schließlich auch lange gebüffelt hatte.

Führerschein Klasse 3

Meinen „Dreier“ hab ich bis heute nicht gegen einen seiner Nachfolger eingetauscht. Zwischen dem grauen Lappen und der heutigen Scheckkarte gab es ja noch diesen schweinchenrosafarbenen Schein im Format des Fahrzeugscheins. Einerseits bin ich zu geizig Verwaltungsgebühren für etwas zu bezahlen das ohnehin seine Gültigkeit nicht verliert, andererseits ist es ein Stück Nostalgie das ich mit mir herumtrage. Ausweise etc. im Scheckkartenformat hat man sowieso jede Menge bei sich, da braucht es nicht noch eine mehr.

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„Der Graue“ gilt übrigens noch bis 2033… es ist also noch ein bisschen Zeit sich von der Nostalgie endgültig verabschieden zu müssen.

Über Thomas Liedl
Ich beschäftigte mich mit gemischten Themen aus Gesellschaft, Politik, Technik und Sport. In meinen Praxistests schreibe ich über eigene Erfahrungen mit Produkten bzw. Dienstleistungen im und außerhalb des Internets. | Facebook | Twitter | LinkedIn

*** Bildquelle: Wenn nicht anders angegeben, eigene Aufnahmen oder Bilder von Pixabay bzw. Pexels. ***
6 Kommentare
  1. Marcus sagte:

    Solange Du nicht beruflich Kraftfahrer bis 7,5 t – oder natürlich darüber hinaus – bist, stimmt die Aussage mit dem fast unbeschränkt gültig.

    Wer 7,5t und mehr fährt braucht über kurz oder lang die Scheckkarte

    Antworten

Trackbacks & Pingbacks

  1. […] Mein erster Führerschein also. Und auch mein letzter. Denn meine “Plastikkarte” ist unbegrenzt gültig und verfällt nicht. Seit 2008 habe ich sie im Portemonnaie – und seitdem auch noch keine Polizeikontrolle erleben müssen/dürfen. Dieser Beitrag gehört zur Blogparade: Mein erster Führerschein, die Marc auf ostwestf4le.de gestartet hat. Andere Teilnehmer bisher sind beispielsweise Jens von rad-ab.com, Robert Basic und auch Thomas von nicht-spurlos.de. […]

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