Bei der Stimmabgabe am kommenden Sonntag, falls noch nicht durch Briefwahl geschehen, sollte man sich den Spruch dieser Grafik mal durch den Kopf gehen lassen und auf keinen Fall Leute wählen, welche unseren Rechtsstaat durch geschickte Kampagnen „unterwandern“ und die Bürger in ihrer Freiheit auf Meinungsäußerung bzw. Informationsbeschaffung beschneiden. Die Sperrung von Internetseiten dient auf keinen Fall der Unterbindung krimineller Handlungen, noch weniger schützt sie betroffene Kinder. Gesetze wie dieses besänftigen einen Teil der Volksseele nur zum Schein, „weil man ja etwas getan hat“ und sind nichts weiter als blinder Aktionismus und der Deckmantel für weitere Zensur jeglicher Art.

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Sehr interessante und informative Artikel zum Thema Internetsperren gibts bei:

Die Grafik wurde zur Verfügung gestellt von Pantoffelpunk.de.

[update] 06.06.2009: Und es doch um mehr als nur Kinderpornografie… Wiefelpütz ist für Ausweitung der Internetsperren!

2 Kommentare zu „Denkanstoss zur Europawahl“

  1. Pingback: StoiBär

  2. Ja, klar, es geht im allgemeinen darum, dass die Handlungen des Gesetzgebers „nach etwas aussehen“, aber das war doch im Grunde schon immer so, oder? Solange durch unser Modell des „demokratischen Parlamentarismus“ verhindert wird, dass der Bürger in irgendeiner Form am tatsächlichen Leiten und Lenken des Staates partizipieren kann, wird das Stimmvieh zur Wahl und zur Steuerabgabe erwartet – fertig. Das ewige Geschrei nach einem „kontrollierten Web“ ist wirklich kleingeistig und gehört in die Schublade „Fisch sucht Fahrrad“. Lediglich unter absoluten Herrschaftsformen kann dieses Begehren wenigstens noch im Geiste nachvollzogen werden.

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