Verkehrssünder werden massiver zur Kasse gebeten

Das Bundeskabinett hat heute den neuen, ab Januar 2009 geltenden Bussgeldkatalog abgesegnet. Vorallem Drängler erwischt es mit 400 € härter als bislang (250 € ). Auch die Missachtung der Geschwindkeitsbegrenzungen schlagen mit bis zu 680 € zu Buche. Und wer meint, er könne sich vor Radarfallen warnen lassen, lege schon mal 150 € ins Handschuhfach.

Für meine Begriffe zu deutlich zu niedrig sind die Bussgelder für nicht verkehrssichere LKW (270 € ) und illegale Straßenrennen (400 € ) im Verhältnis zum Sonntagsfahrverbot (380 € ). Ein LKW-Fahrer, der sich nicht an das Sonntagsfahrverbot hält gefährdet absolut nichts und niemanden, wenn jedoch sein Fahrzeug Sicherheitsmängel aufweist stellt er in meinen Augen eine tickende Zeitbombe dar.

Sich mit hochgezüchteten, aufgemotzten Fahrzeugen wilde Rennen auf öffentlichen Straßen zu liefern, nur um bei Freunden als cool zu gelten und dabei alles in Kauf zu nehmen ist schon vielmehr eine Straftat und mit 20 € mehr Bussgeld im Vergleich zum Sonntagsfahrverbot das Strafmaß betreffend als lächerlich zu betrachten. Quelle: Tagesschau