Beim Herunterfahren eines (K)ubuntu Rechners kann eine eingebaute ISDN Fritz Card den Vorgang blockieren, der Rechner schaltet nicht ab und bleibt hängen. Beim nächsten Start führt dies dann zu einem fehlerhaften Image.

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Abhilfe schafft das Auskommentieren einer Befehlszeile in der Datei Capiutils. Mit einem Editor die Datei /etc/init.d/capiutils öffnen und nachfolgend rot markierte Zeile mittels „#“ auskommentieren (zu finden ab Zeile 71).

Originalcode:

stop)
if [ -d /proc/capi ]; then
if grep -Evq ‚^ *$|^ *#‘ /etc/isdn/capi.conf; then
log_begin_msg „Stopping $DESC :“
$DAEMON stop
log_end_msg $?
fi

Geänderter Code:

stop)
if [ -d /proc/capi ]; then
if grep -Evq ‚^ *$|^ *#‘ /etc/isdn/capi.conf; then
log_begin_msg „Stopping $DESC :“
#$DAEMON stop
log_end_msg $?
fi

Jetzt wird der Vorgang des Herunterfahrens komplett beendet, der Rechner bleibt nicht mehr hängen. Die Funktionalität der Fritz Card wird dadurch nicht negativ beeinflusst.

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Quelle: Forum Ubuntuusers

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