Wegen eines Zeitungsartikels der (wieder einmal) auf die Gefährlichkeit des Dampfens hinwies ohne dabei neue oder überhaupt belegbare Begründungen anführte schrieb ich den verfassenden Journalisten an, mit der Bitte mir zu erklären warum im besagten Artikel nach wie vor an Begründungen festgehalten wird die längst von Experten eindeutig widerlegt worden sind – z.B. von Prof. Dr. Peter Dartsch – und das Dampfen erneut als eine „höchstbedenkliche“ Angelegenheit darstellt wurde. Ich verwies auch auf die Ergebnisse von Diplom-Biochemiker Prof. Dr. Dartsch zum Thema E-Liquids.

Eine wie ich meine recht leicht zu beantwortende Frage. Ich bat ferner um Erlaubnis die angeforderte Stellungnahme zusammen mit der meiner Fragestellung veröffentlichen zu dürfen, da es ein Themengebiet ist das eine große Zahl von Verbraucher interessiert.

Die Antwort ließ zwar etwas auf sich warten, doch sie kam. Das ist im Vergleich zu einer Anfrage an das DKFZ Heidelberg schon mal eine Erfolgsquote von 100%, von dort erhielt ich gar keine Antwort – nicht mal eine aus den „vorgefertigten Textblöcken“ bestehende. Zugegeben, ich hatte mir nicht erhofft von dieser Journalistin eine „vernünftige“ Antwort zu erhalten. Gleichzeitig habe ich aber auch nicht damit gerechnet, dass der Verfasser des besagten Artikels mit der sog. gespaltenen Zunge unterwegs ist.

Ja, aber…..

Noch vor der eigentlichen Stellungnahme wurde ich in Fettschrift darauf hingewiesen, dass einer Veröffentlichung der Antwort ausdrücklich widersprochen wird. Das ist auch der Grund, warum ich hierzu keine genaueren Angaben machen kann (darf).

Die Stellungnahme fiel zu meiner Verwunderung in weiten Teilen komplett anders aus als dies der ursprüngliche Zeitungsartikel hätte vermuten lassen. Es wurde zugegeben, dass Dampfen weniger schädlich ist als Rauchen. Es wurde ferner eingeräumt, dass Dampfen Jugendliche nicht auf den „Geschmack“ bringt früher oder später zum Glimmstengel zu greifen und somit als Einstieg in den Zigarettenkonsum zu betrachten ist. Und es wurde zum Ausdruck gebracht, dass sehr viele Veröffentlichungen die gegen das Dampfen gerichtet sind schlecht bis gar nicht recherchiert wurden ehe sie in Druck gingen. Klar, man könnte jetzt sagen, dass dies alles nichts Neues ist. Ist es ja auch nicht.

Doch mir hat es direkt bewiesen, mit welch gespaltener Zunge die Berichterstattung rund um das Dampfen gestaltet ist. Ich kann es sogar verstehen, dass besagtes Journalismusmitglied nicht zusammen mit dieser Stellungnahme genannt oder zitiert werden will. Es wäre höchstwahrscheinlich das berufliche Aus, zumindest aber von einer empfindlichen Schelte begleitet.

Nicht verstehen kann ich, wie sich ein Mitglied des Journalistenverbandes im Rahmen seiner Tätigkeit so dreckig lügen kann obwohl er/sie es weiß, dass es nicht stimmt was zu Papier gebracht wird. Ob und von welcher Stelle hier ggf. ein Scheck gewandert ist weiß ich nicht. Vorstellen, ja vorstellen könnte ich es mir schon. Denn anders lässt sich ein solches Verhalten in einen Augen nicht erklären – absolut nicht.