Wettervorhersagen sind ja immer schon „so ´ne Sache“ gewesen. Man kann ihnen vertrauen oder man lässt es eben bleiben, das ist jedem selbst überlassen. Dass sich Wettervorhersagen – gemessen an den verschiedenen Quellen – teilweise sehr unterschiedlich darstellen ist auch nicht wirklich was Neues. Und unter dem Strich hört man von einigen Leuten, dass es im Norden sowieso immer viel regnet.

Hamburg scheint, wenn man letzterem tatsächlich Glauben schenken will, zumindest in diesem Jahr keinesfalls im Norden zu liegen. Nicht nur, dass es seit geraumer Zeit landesweit an Unwettern nicht mangelt gibt es eine Art „Wetterlinie“ kurz vor Hamburg über die anscheinend kein Tiefdruckgebiet wirklich drüberkommen kann – oder will!?

Jedenfalls ist es inzwischen so, dass wenn meine Wetter-App wieder einmal Alarm schlägt und etwas von „schweren Gewittern“ erzählt, mir dies nur ein müdes Lächeln ins Gesicht zaubert, so wirklich ernst nehmen kann ich das nicht mehr.

Fakt ist, dass es seit einigen Wochen immer wieder Gewitterwarnungen – auch für Hamburg – unterschiedlichster Stärkegrade gibt. Die Wetter-App schlägt immer wieder Alarm, sagt Blitzschlag, Starkregen und Hagel voraus. Ankommen tut hier absolut gar nichts. Mehr wie ein paar dunklere Wolken, die sich zudem nur weiter entfernt zeigen, geschieht hier gar nichts. Ein paar vereinzelte Tropfen mal hier und mal da, ja. Gewitter sind jedoch für meine Begriffe aber ganz was anderes.

Gewitter sind faszinierend

Es müssen ja keine verheerenden Unwetter sein, davon ist hier überhaupt nicht die Rede. Aber so ein schönes Sommergewitter hat schon was… meine ich. Alleine steh ich mit dieser Meinung ganz sicher nicht da wie beispielsweise diese Facebookgruppe belegt. Angeblich begeistern Gewitter in erster Linie die Männerwelt, schreibt die Welt.

Gewitter

Meine Frau verkriecht sich derweilen lieber in dem Gewitter abgewandten Räumen und bibbert bis es „endlich“ wieder vorbei ist. Ein Phänomen, das sicherlich auf eine Vielzahl von Frauen zutreffen dürfte.

Ausnahmen sind die Regel

Und während ich hier diesen Artikel tippe wird es doch tatsächlich etwas dunkler, Regen in der Menge einer Eierbecherfüllung und das Donnern hört sich an, als würde 2 Häuser weiter jemand auf der Terrasse mit dem Liegestuhl rücken. Der Witz dabei, von diesem „Gewitter (-ansatz)“ wusste niemand, weder die Wetter-App noch die Wettervorhersagen im Radio. Naja… Ausnahmen bestätige eben jede Regel, auch diese von Wetterwarnungen.

Und während Frau`chen froh ist, dass das sogenannte Gewitter ganz schnell wieder weg war muss ich wohl weiter warten – auf das Gewitter 2014 in Hamburg. Meine Hoffnungen dahingehend sind eher gering, denn was man hier in Hamburg Gewitter nennt… na lassen wir das :-) .

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