Vor den Festtagen ist ja schon genügend Wirbel rundherum. Als würde das nicht schon vollkommen ausreichen! Da fällt dem ehrenwerten Herrn (fast-)Schwager nichts besseres ein als noch seine Hochzeit eine Woche vor Weihnachten in unseren Terminplaner einzupflegen. Für noch ein Hühnchen diesbezüglich zu rupfen ist sowieso schon alles zu spät – oder doch nicht? :twisted:

Was aber viel schlimmer ist, die mit der Hochzeit verbundenen Einkäufe von Klamotten bzw. deren Anprobeaktionen. Mal abgesehen davon, dass ich schlichtweg kein Krawattenhengst bin und ich mich in einem Anzug so wohl fühle wie eine Thüringer Bratwurst im Tiefkühlfach, hasse ich nichts mehr als Veranstaltungen die „unbequeme Kleidung“ quasi vorschreiben – Gruppenzwang.

Es gibt doch neben einem Anzug auch noch andere legere Kleidung die ebenso gesellschaftsfähig ist, in der ich aber noch ich bin und bleiben darf! Gleiches gilt natürlich auch für meine Frau, die das ähnlich sieht.

Bei sowas drängt sich mir immer die Frage auf um was es eigentlich geht. Um eine Hochzeit oder um ne Modenschau?