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Gute Blogger – schlechte Blogger

Es ist immer wieder dasselbe. Was der eine Blogger gut heißt, nennt der nächste Blogger wieder „groben Unfug“. Dass bei einem solchen Wirr-Warr gerade die Neueinsteiger vollkommen verunsichert werden ist fast so zwangsläufig wie unnötig. Aber auch jene, die schon länger am bloggen sind kann man damit unter Umständen in „ein Tal der Zweifel“ bugsieren, durch oftmals vollkommen gegensätzliche Darstellungen.

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Letztlich sind es doch die angeschnittenen Themen, die Leser auf einen Blog ziehen und nicht allein die technischen Raffinessen. 3-Bein-Peter hat die von Dirk Olbertz (Blogscout) aufgestellten Blogverhaltensweisen einmal durchleuchtet und wie ich meine sehr gute Stellung dazu bezogen. Es gibt sicherlich Fehler die man als Blogbetreiber nicht machen sollte, aber letztlich ist es doch die Entscheidung des Einzelnen, wie er seine Kolumne betreiben möchte. Und einen wirklichen Leitfaden, ein Patentrezept für Blogs, mit Ausnahme des Designs, gibt es (leider) nicht.

Und selbst hier ist es Geschmackssache und über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten. Den Hinweis von Olbertz, Statistiken vollkommen zu ignorieren halte ich auch für etwas hanebüchen. Gerade die Statistiken sind es, die einem Blogger Auskunft darüber geben, wie gut und/oder interessant sein Werk ist. Wenn Statistiken sooo unbedeutend sind stellt sich mir schon die Frage, warum Blogscout dann Rubriken wie „Top-Scouts“, „Top-Blogs“ oder die „Top 25 von gestern“ anbietet? Doch bestimmt nicht nur um die Seite gänzlich zu befallen! Maßregelungen und „Abkanzelungen“

Über gutes oder schlechtes Bloggen wie in seinem Beitrag sollte man unterlassen und sich ggf. mit fundierten Tipps begnügen, die für den ratschlagsuchenden Leser erheblich wertvoller sind.

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Die Welt ist nicht nur schwarz und weiß – das Bloggen ist es ebenso nicht!

Über Thomas Liedl

Ich beschäftigte mich mit gemischten Themen aus Gesellschaft, Politik, Technik und Sport. In meinen Praxistests schreibe ich über eigene Erfahrungen mit Produkten bzw. Dienstleistungen im Netz. | Facebook | Twitter | LinkedIn

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4 Kommentare

  1. Ich denke auch, jeder kann sein Blog/Webspace so gestalten und mit Inhalten fällen wie er möchte. Ob nun „gut“ gebloggt oder „schlecht“ gebloggt wird, das muss jeder für sich beurteilen. Ich meine, wieviele Blogs von sog. A-Bloggern gibt es die mich persönlich (z.B. Riesenmaschine) gar nicht interessieren? Wichtig ist, es muss Spaß machen, alles andere ist egal…

  2. Alles andere egal würde ich so jetzt nicht behaupten. Die Funktionalität muss schon gegeben sein.

  3. Ich denke daß Andreas dies nicht meinte, daß die Funktionsfähigkeit eingeschränkt egal wäre.

  4. @Stephan
    Darauf wird sicherlich jeder Webmaster achten, dass die Seite technisch einwandfrei läuft. Das meinte Andreas bestimmt nicht mit „egal“! Aber er hat absolut Recht mit seinem letzten Satz, es muss Spaß machen.

    Einem Blogger zu unterstellen er sei schlecht, nur weil ihm z.B. Voll-Feeds besser gefallen als die gekürzte Version ist schon etwas anmaßend von Dirk Olbertz.

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