DFL ändert die Anstosszeiten in den Fussball-Bundesligen

Man kann durchaus geteilter Meinung sein, ob die Änderungen der Anstosszeiten gut oder schlecht sind. Ob es sich deswegen gleich um eine Katastrophe neokapitalistischen Ausmaßes für den Fussball handelt wage ich zu bezweifeln.

Fest steht, dass mit solch abenteuerlichen Argumentationsversuchen bei der DFL nicht effektiv gepunktet werden kann, will man diese Zeitenänderung tatsächlich rückgängig machen und die DFL damit in die Knie zwingen.

Petition bestraft Vereine

Fan-Petitionen wie „Sonntags 12.30 Uhr – ohne uns“ sind jedenfalls eher eine „Bestrafung“ für den jeweiligen Verein als wie für die DFL. Denn selbst wenn das Stadion zur Mittagszeit verwaist bleibt, gespielt werden müsste dennoch, dann eben ohne Publikumsunterstützung. Das kann für den bekennenden Fussballfan auch nicht Ziel der Übung sein. Die 11 Lieblinge würden für etwas bestraft, dass sie selbst nicht zu verantworten haben. Für mich ein etwas blinder Aktionismus.

Sowohl die DFL als auch die UEFA haben schon einige Neuerungen aus dem Boden gestampft, mit denen sich zunächst niemand anfreunden wollte, z.T. bis heute auch nicht angefreundet hat. Umgesetzt wurden sie trotzdem und heute lebt man auch damit mehr oder weniger glücklich. Ob sich hier etwas bewegen lässt und die Anstosszeiten ab der kommenden Saison 2008 / 2009 tatsächlich unverändert bleiben gilt es abzuwarten.

Aber wie schon erwähnt, man kann darüber geteilter Meinung sein! Bildquelle: Wikipedia