Der Hauptgrund warum manche Webseitenbetreiber ihr Impressum (oder Teile davon) lieber als Bild anstelle von reinem Text einbauen liegt auf der Hand – Spamabwehr! Speziell die Angabe der E-Mail-Adresse birgt natürlich die Gefahr, dass das Postfach mit Werbung und sonstigem Schrott überquillt weil diverse Crawler die Finger nicht davon lassen konnten. Ärgerlich aber leider keine Seltenheit.

Ich persönlich verwende kein Bild, habe dadurch aber auch keine Spamflut zu bewältigen. Vielmehr sind es an Legasthenie leidende Werbeagenturen die den Hinweis nicht lesen können, dass Anfragen wegen Werbelinks sinnlos sind.

Begegnet sind mir diese „Bildimpressen“ schon oft. Sollten jetzt alle diese Webmaster abmahngefährdet sein?  Ein Zusammenschnitt von Art. 3 Abs. 3 GG (Gleichstellung) und § 5 TMG könnte hier zum Verhängnis werden. Ein Impressum muss leicht erkennbar sein. Es gibt dazu auch schon ein Urteil, dass sich zwar mit einer Widerrufsbelehrung im Bildformat beschäftigt hatte, doch wer garantiert mir, dass dies so bleiben muss?

Besser ist es aus dem Bildimpressum ein „ordentliches“ Textimpressum zu machen. Das können alle lesen, niemand wird ausgeschlossen und mit dem Gesetz gibts auch keine Kollision.

Details sind nachzulesen bei Spreerecht.