Das nahezu abgelaufene Jahr verflog einerseits wie im Flug, andererseits hatte es auch viele „Schicksalshaken“ die es für uns als nahezu unendlich erscheinen ließen. Die Frequenz meiner Artikel litt unter diesem Phänomen natürlich auch etwas.

Wenn der Kopf nicht frei ist und die Gedanken nahezu permanent wo anders sind fällt es eben verdammt schwer sich auf irgendwelche Themen zu konzentrieren – auch wenn man es sich immer wieder fest vorgenommen hatte.

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Für 2013 habe ich mir jedenfalls wieder eine höhere Artikelfolge vorgenommen, ich gebe die Hoffnung nicht auf dass es auch mal bessere Jahre geben kann. Hier kommt nach dem gestrigen Teil 1 des Jahresrückblicks die Fortsetzung.

September 2012

Recht haben und Recht bekommen sind bekanntlich zwei paar Stiefel. Mit anders formulierten Worten ausgedrückt, „bei der deutschen Justiz und in der christlichen Seefahrt liegt man in Gottes Hand“. Diese Erfahrung konnte ich im Herbst machen als ich wegen angezeigter Pflegefehler als Angeklagter vor Gericht stand und dort „zum Schweigen gebracht“ wurde.

Eine Erfahrung die ich mir so hätte niemals träumen lassen. Anscheinend ist in den Augen unserer Justiz eine  fehlende Pilotenmütze ein schlimmerer Tatbestand als die Verletzung der Menschenwürde. Darüber sollten sich unsere Politiker mal ernsthafte Gedanken machen, wobei auch das eher ein Wunschtraum bleiben wird wie das Schweigen der involvierten Ministerien zeigt.

Oktober 2012

Jahresrückblick 2012Noch vor dem Erscheinen von Windows 8 hatte ich mir das Betriebssystem angesehen und war letztlich überzeugt. Seither rennt auf meiner Maschine Windows 8, kleinere Anlaufschwierigkeiten gehörten mit dazu, ließen sich aber relativ schnell lösen.

Außer einer weiteren Neuerung in Sachen Hardware bot der Oktober wenig Anlässe zum Schreiben. Die Fritzbox war es die durch unseren Provider ausgetauscht wurde – von der 7570 auf die 7390. In jedem Fall auch ein lohnenswerter Schritt in Richtung Zukunft.

November 2012

Der Monate begann mit einem rasanten Anstieg der Spamkommentare quer durch die Blogosphäre. Obwohl zur Bekämpfung von Spam für das Plugin Antispam Bee das Projekt Honey Pot oft empfohlen wurde fiel dies seitens des Pluginautors einem Update zum Opfer. Als Ersatz dafür gibt es nun  TornevallNET, es arbeitet letztendlich genauso wie Honey Pot jedoch ohne Registrierung. Nach dem Update war der Spam auch wieder auf ein Minimum gesunken – geht doch ;-) .

„Rechtzeitig“ zur Adventszeit hat mir dann noch die mineralölhaltige Schokolade in Adventskalendern die Lust darauf verdorben.

Meinen Facebook-Account habe ich im November reaktiviert, weil sich auf Grund der sich mehrenden Abmahnungen ein entsprechend Arbeitskreis bei Facebook gebildet hat. Um dort „mitzumischen“ ist ein Account natürlich schon von Vorteil. Und die Sache als solches sehe ich als sehr wichtig an um dieser Paulschalabmahnerei mal etwas Einhalt zu gebieten. Verwunderlich war, dass trotz meiner Löschung des Account eine Reaktivierung möglich war obwohl ich dies seinerzeit ausdrücklich nicht wollte.

Dezember 2012

Klasse – meine Aktion Schlüsselband die vor mehr als zwei Jahren lief ist immer noch aktiv. Im Dezember erreichte mich erneut ein größeres Paket mit Lanyards aus Österreich. Beim Start dieser Sammelaktion hätte ich niemals gedacht, dass nach über 2 Jahren immer noch Spenden hier eintreffen. Der Empfänger der Lanyards war wieder überglücklich nach dem Erhalt. Vielen Dank an dieser Stelle an alle Spender das ganze Jahr über.

Ein klein wenig revidiert habe ich auch meine Meinung zum Plugin Jetpack von WordPress. Zwar werde ich die Kommentarfunktion des Plugins nicht nutzen weil ich diese nach wie vor für „unmöglich“ und eher als Diskussionsbremse sehe, aber für die Publizierung der Artikel bei Twitter ist es in diesem Blog die einzige Variante die problemlos in Sachen Titelbilder (Thumbnails) funktioniert. Manchmal muss man eben über den eigenen Schatten springen… und natürlich auch dazu stehen.

Das war es auch schon mit den Blogaktivitäten für 2012.

Das Jahr 2012 war erneut ein Jahr zum Abgewöhnen – eindeutig und in jeder Hinsicht. Eigentlich dachte ich zu Beginn des Jahres, dass 2011 schon ein alles andere als positives Jahr gewesen ist. Irgendwie geht es immer noch mieser. Eine Prognose für 2013 wage ich erst gar nicht. Je mehr man sich ggf. auf Besseres freut, desto größer ist die Enttäuschung hinterher.

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Einfach das Neue Jahr mal kommen lassen und das Beste daraus machen ist hier wohl das einzig richtige Rezept obwohl für die Bloggerwelt bereits „Dunkle Bedrohungen“ für 2013 vorhergesagt werden.