Jugendweihnacht 2009

Weihnachten ist natürlich ein Fest das jeder etwas anders auffässt bzw. ausrichtet. Auf die religiöse Schiene möchte ich da gar nicht gehen, hier ist bei der heutigen Jugend nicht mehr wirklich viel zu holen. Aber eine Adventsfeier gleich als Horror-Weihnachts-Party zu bezeichnen und mit Halloween auf eine Ebene zu stellen…..!?

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Immerhin sind die Initiatoren dieser eigenartigen Veranstaltung Erwachsene die im Umgang mit Jugendlichen geschult sind… oder besser geschult sein sollten! Muss man jetzt nicht verstehen.

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Thomas Liedl

Thomas Liedl

Ich beschäftigte mich mit gemischten Themen aus Gesellschaft, Politik, Technik und Sport. In meinen Praxistests schreibe ich über eigene Erfahrungen mit Produkten bzw. Dienstleistungen im Netz. | Facebook | Twitter | LinkedIn

8 Kommentare zu “Jugendweihnacht 2009”

  1. Fischkopp sagt:

    Was für ein Schmarrn, so gehen dann die letzten Traditionen auch noch vor die Hunde. (Obwohl ich persönlich auch nicht auf solche Feste fixiert bin)

  2. Thorsten sagt:

    „besser geschult sein sollten“ triffts ganz gut :)
    Schöner Beitrag und interessante Party :>

  3. Lordy sagt:

    Es ist einfach nur schade. Aber so ist es nun einmal. Und so wird es auch in der Zukunft weitergehen. Insgesamt ist der Trend bei vielen meiner Freunde auch „Weihnachten? Da gehe ich in Club XY… tanzen!“. Ah, okay… so wie an 30 Wochenenden im Jahr. Ist ja spannend.

    Ich bin Christ, gläubig und daher sicherlich eine Ausnahme, aber für mich ist Weihnachten viel mehr als nur ein „Fest“ im christlichen Sinne. Es ist ein Familienfest. Ich habe quasi zwei Anliegen, die hier aufeinanderfallen. Wie man dann so einen Schmarn wie da oben favorisieren kann ist mir… schleierhaft. Aber ich muss ja auch nicht alles verstehen.

  4. Thomas sagt:

    Ob christlich oder nicht, ob auf derartige Feste „fixiert“ oder auch nicht. Ich bin einfach der Ansicht, dass gewisse Traditionen nicht ganz über den Haufen geworfen werden sollten. Aber genau daran hapert es gewaltig in unserer Gesellschaft, vorallem in den nachrückenden Generationen. Wie ich schon einmal schrieb, Weihnachten steht für ganz andere Dinge. Einfach einmal im Jahr mit der Familie zusammensitzen, einmal auf Party und Saufgelage verzichten… „das bockt nicht“ wie man heute so schön sagt.

    Aber wen wunderts, wie man sieht legen selbst staatliche Stellen keinen besonderen Wert auf Traditionen. Immerhin ist der Träger der veranstaltenden Einrichtung das Jugendamt der Hansestadt Hamburg.

  5. Dirk F sagt:

    Zum Glück kann ja jeder feiern, wie er will. Ich kann das sehr gut verstehen, dass man auf diese Art und Weise eine Adventsfeier plant, denn in vielerei Hinsicht ist Weihnachten doch eh schon der Horror. Schokoweihnachtsmänner ab Ende September in den Supermärkten, das Stadtbild verhunzt durch Lametta, Tannenzweige und Glitzersterne im strahlenden Sonnenschein….“Halt!“, kommt da der Ruf, „das ist doch nicht Weihnachten, das ist doch nicht das, worauf es ankommt!“. Ich weiß, das hat einem ja ein Fix-und-Foxi Heftchen früher erklärt, aber eben jenes Erscheinungsbild lädt geradezu zur Persiflage ein oder einfach nur zum „Es-Anders-Machen!“, dem großen Recht der Jugend. Denn von erzwungener Besinnlichkeit hat auch keiner was. Ich bin mir sogar sicher, dass etliche der Besucher der Verantstaltung ein besinnliches und schönes Weihnachtsfest mit ihrer Familie begehen werden…und ein lautes und krachiges mit ihren Freunden. Das gefällt mir.

  6. Blacktimes sagt:

    Alter … mir wurd grad meine Illusion geraubt .. :roll:

  7. Thomas sagt:

    @Dirk: Willkommen bei Nicht spurlos. Natürlich respektiere ich Deine Einstellung zum Thema, nachvollziehen können muss ich sie aber nicht :lol: . Veranstaltungen dieser Art schüren das Konsumdenken der Jugend: Weihnachten ist gleich Geschenke kassieren. Natürlich alles Ansichtssache, glaube aber nicht alleine so zu denken.

    @Blacktimes: Das war nicht mein Bestreben :grin: .

  8. Dirk F sagt:

    Danke für das Willkommen. Schön hier.
    Wirklich schlimm finde ich allerdings nur das Design des Flyers. Bäh.
    Von Haus gehöre ich übrigens auch zu der Sparte Leute, die die im Umgang mit Jugendlichen geschult sind..oder es sein sollten. Ich habe auch völlig andere Eindrücke von der heutigen Jugend, Familie und Werte sind längst nicht so passé, wie viele Erwachsene den Eindruck haben scheinen.
    So wirklich erkenne ich die Schlussfolgerung von dieser Veranstaltung auf ein kommerzialisiertes Weihnachten übrigens nicht. Warum schürt denn eine solche Veranstaltung das Konsumdenken? Mehr als eine Plätzchenstunde mit Gesang?
    Vielleicht ist es auch Gesellschaftskritik: Weihnachten ist nur noch Kommerz, wir erklären den Weihnachtsmann für tot. (Ob es wirklich so ist, sei dahingestellt, aber andere Lesarten entwickeln macht Spass).
    Ich will die Veranstaltung nicht allzusehr verteidigen, vielleicht ist sie auch Quatsch, ich kenne ja auch nicht mehr als das, was Du da oben gepostet hast. Aber offensichtlich findet ja dieses Ereignisse NICHT STATT Heiligabend statt und schließt auch nicht aus, dass traditionsgerecht Weihnachten, und vielleicht auch konsumarm, begangen wird. Und seien wir doch mal ehrlich, so christlich ist der Weihnachtsmann auch nicht.

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