Nach Möglichkeit die Schwarte des Schweinebauchs vom Metzger einritzen lassen. Wer dies selbst erledigen will braucht dazu sehr scharfe Messer, um das rautenförmige Muster selbst zu „schnitzen“. 

Das Gemüse in etwa 2 cm große Stücke schneiden. Die Knoblauchzehen entweder fein hacken oder mit einer Knoblauchpresse verarbeiten. Aus zerkleinertem Knoblauch, Pflanzenöl, Salz und Pfeffer eine Marinade anrühren. Den Braten rundherum damit großzügig einpinseln, auch die Ritzen von der Schwarte nicht vergessen. 

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Den eingepinselten Braten nur auf der Seite der Schwarte kräftig in Öl anbraten und wieder herausnehmen. Aus dem vorbereiteten Gemüse eine Unterlage im Bräter bilden und den Braten mit der Krustenseite nach oben daraufsetzen. Jetzt mit Fleischbrühe aufgießen. 

Den Bräter für ca. 90 Minuten in den vorgeheizten (175° Umluft) Ofen schieben. Immer wieder mit der Brühe übergießen (wichtig!). Das Bier gibt man etwa 30 Minuten vor Ende der Bratzeit hinzu (übergießen). Den Rest der Bratzeit nicht mehr mit Brühe übergießen. 

Damit der Krustenbraten auch seinen Namen verdient, stellt man die den Ofen von Umluft auf reine Oberhitze und „volle Pulle“. Vor dem Aufschneiden des Fleisches dieses ein wenig stehen lassen. 

Zwischenzeitlich habe ich die Soße gebastelt. Das ganze Gemüse aus dem Bräter nehmen und passieren. Am besten einem feinen Sieb. Kurz aufkochen und ggf. etwas Soßenbinder (für dunkle Soßen) zufügen, wenn die Konsistenz noch nicht nach dem eigenen Wünschen ist. 

Ich habe dazu Kartoffelknödel und selbstgemachten Krautsalat serviert. Als Beilagen wären auch Rotkohl, Kartoffel oder Kartoffelsalat denkbar, hier ist man recht variabel.

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Zutaten für 5 Personen

2200 g Schweinebauch mit Schwarte
4 Zehen Knoblauch (kein Pulver verwenden)
250 g frischer Sellerie
250 g Karotten
250 g Gemüsezwiebeln
0.3 Liter dunkles Bier
1000 ml Fleischbrühe
Pfeffer, Salz, Öl
 
Zeitaufwand für Vorbereitung und Zubereitung gut 2 Stunden

 

Über Thomas Liedl
Ich beschäftigte mich mit gemischten Themen aus Gesellschaft, Politik, Technik und Sport. In meinen Praxistests schreibe ich über eigene Erfahrungen mit Produkten bzw. Dienstleistungen im und außerhalb des Internets. | Facebook | Twitter | LinkedIn

*** Bildquelle: Wenn nicht anders angegeben, eigene Aufnahmen oder Bilder von Pixabay bzw. Pexels. ***
6 Kommentare
  1. juliaL49 sagte:

    Na denn mal guten Appetit! Ganz toll finde ich den Rubriknamen :mrgreen:

    Das Rezept hört sich wirklich gut an (Stichwort: Soße basteln), aber ob ich mich da rantrauen sollte… So ohne Bräter ist das ziemlich schwierig ;-)

    Antworten
  2. Thomas sagte:

    Was besseres viel mir nicht ein :twisted:

    Klar kannst Dich da ran trauen, das ist kein Hexenwerk. Muss ja kein Römertopf sein, ich sag mal ein „pfannenähnliches“ Gebilde, das in den Backofen passt, geht da einwandfrei.

    Das Anbraten musst Du sowieso auf dem Herd machen. :wink:

    Antworten
  3. Doris sagte:

    Das liest sich ja ausgesprochen lecker.

    Ich habe auch einen Faibel für derartige leckereien, leider lässt sich das immer schlechter verbergen.

    Liebe Grüße

    Antworten
  4. Doris sagte:

    @ Thomas,

    das kann ich gut verstehen und das solltest Du auch, ansonsten müßte ich Dich als persönlichen Fitnesstrainer gegen Hüftgold aktivieren :-)

    Antworten

Trackbacks & Pingbacks

  1. O´zapft is! – Krustenbraten in Biersoße | Zottarella Koch-Blog sagt:

    […] Rezept gefunden auf: https://www.nicht-spurlos.de […]

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