Mit einer der meinen Geschmack tollen Beitragsserie Linux für Webworker beschreibt Peter Körner das Opensource Betriebssystem. Spätetstens diese Beiträge hätten mich neugierig gemacht Gehversuche auf Linux zu unternehmen, hätte ich sie schon vor meinem kürzlich vollzogenen Umstieg gelesen.

Peter schildert in seiner Serie vom grundlegenden Aufbau des Systems über das unverbindliche Testen bis hin zu Anwendungsalternativen alles was man von Linux wissen sollte – und das vorallem auch für Linuxlaien verständlich formuliert!

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Genannt werden neben den zahlreichen Gründen die für einen Wechsel des Betriebssystems sprechen auch 3 Gründe, die einem Wechsel widersprechen können.

Grund 1 – Die Hardware: Sicherlich gibt es Computerkonfigurationen, die sich mit Linux mangels an passenden Treibern nicht vereinbaren lassen. Extra einen neuen Rechner kaufen oder diesen teilweise umrüsten ist zwar ein gangbarer aber etwas überzogener Weg. Einen Lösungsansatz gibt es aber oftmals doch, auch wenn Hardwarehersteller eigentlich gar keinen Linuxtreiber anbieten und entsprechende Foren gegenteiliges behaupten.

Beste Beispiele für mich waren meine externe Festplatte von Seagate (Mod. Freeagent), aber auch das analoges Winmodem. Bei einem Hardwareneukauf achte ich künftig natürlich darauf und ignoriere bewusst Hersteller, die sich weigern Linux mit zu unterstützen!

Grund 2 – Die Software: Hier fängt es aber schon ein kleinwenig mit der persönlichen Einstellung Flexibilität an, denn Alternativen zu Windowsprogrammen nahezu jeglicher Art gibt es wirklich viele, was ich selbst nicht gedacht hätte, mich aber davon inzwischen überzeugen konnte. Mit ein paar Tricks lassen sich die Windowskonkurrenten (nicht alle) aber auch dazu bewegen ihren Dienst zu tun. Unter der Opensource Software habe ich inzwischen schon manches Highlight entdeckt, dass dem gegenüberstehenden Windowsprodukt mehr als nur das Wasser reichen kann.

Grund 3 – Der Wille: Die Verfechter von Windows werden natürlich jeden nur denkbaren Grund anführen, warum ein Umstieg auf Linux vollkommen unmöglich ist, obwohl es vielleicht doch machbar wäre. Der Wille etwas Neues zu probieren ist selbstverständlich oberstes Gebot, wenn man zu den Umsteigern gehören möchte. Linux ist Neuland keine Frage, aber wie ich finde ein sehr interessantes und vielfältiges obendrein.

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Mit dem Begriff never change a running system hat das alles nichts zu tun, sondern viel mehr mit der Tatsache „neue Wege“ auszuprobieren. Vor der Erfindung des elektrischen Stroms bzw. der Lichtschalter wurde die Raumbeleuchtungen auch ausgeblasen, bis dato auch ein running system, das dann „ausgewechselt“ wurde……

Über Thomas Liedl
Ich beschäftigte mich mit gemischten Themen aus Gesellschaft, Politik, Technik und Sport. In meinen Praxistests schreibe ich über eigene Erfahrungen mit Produkten bzw. Dienstleistungen im und außerhalb des Internets. | Facebook | Twitter | LinkedIn

*** Bildquelle: Wenn nicht anders angegeben, eigene Aufnahmen oder Bilder von Pixabay bzw. Pexels. ***
3 Kommentare
  1. juliaL49 sagte:

    Richtig, man muss nur wollen können :mrgreen: Oder so. Ich jedenfalls bin mit Linux auf meinem Privatlaptop auch mehr als zufrieden. Klar, gibt es Rückschläge, aber auch wenn man über Umwege zu einer Lösung kommt, ist das keine verlorene Zeit, sondern man hat was gelernt!

    Antworten
  2. Thomas sagte:

    Die Erfolgserlebnisse sind auf jeden Fall enorm hoch, wenn man trotz Laienproblematik zum Ziel kommt. Und oft Teil können die Opensource Programme mehr als ihre zig-hundert Euro Kollegen von Windows. Schlechtreden kann man natürlich alles….

    Antworten
  3. home42 sagte:

    @ Thomas:
    Schöner Vergleich!

    @ juliaL49
    Geht mir auch so. Und wenn ich an meine Anfangszeit mit Windows (eigentlich mit jeder neuen Version wieder) denke… da gab es jede Menge Rückschläge. Und was man bei Linux lernt, kann man auch in der übernächsten Version noch gebrauchen, und in der danach usw.

    Antworten

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