Da verabschiedet sich ein Bloggerkollege einfach so, wirft alles hin und fertig. Klar, dass man dann per Mail nachfragen muss, was denn vorgefallen ist und woran es liegen mag. Schließlich hat man einen längeren, „gemeinsamen“ Weg hinter sich gebracht.

Die Antwort die ich erhielt belegt die Niederträchtigkeit mancher Menschen unter uns. Missgunst und Neid gepaart mit einer ordentlichen Portion an Minderwertigkeitskomplexen haben diesen Troll wohl angetrieben, anders kann ich es mir die Ausdauer und Nachhaltigkeit seiner nicht nur verbalen Attaken nicht erklären. Und diese Machtspielchen haben diesem besagten Kollegen die Lust am bloggen verdorben. Seinen Namen bzw. seine URL nenne ich hier absichtlich nicht und nenne ich einfach mal Mister X.

Als besonders verwerflich sehe ich es an, wenn die Verfolgung durch einen solchen Troll bis hin zu anderen Blogs reicht und sich der Verfolgte dort nicht mehr kommentieren „traut“, weil er den jeweiligen Bloginhaber nicht mit reinziehen möchte. Mein lieber Mister X, die Aufgabe Deines eigenen Blogs ist Schaden genug, zumindest für Dich selbst.

Aber auf garkeinen Fall lass Dich davon abhalten hier und anderswo kommentierender Gast zu sein. Man wird sich gegen einen solchen unterbelichteten Troll zu wehren wissen – und bestimmt nicht nur hier. Ich denke hier auch im Sinne anderer in dem in Frage kommenden Kreis zu sprechen schreiben. Solche Idioten sind es absolut nicht wert, sich sein Hobby komplett vermiesen zu lassen.

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Also weg mit der geistigen Bremse, die Tür steht hier offen. Und wer die „Gesichtskontrolle“ wegen seines Benehmens nicht schafft „fliegt“. Das lass mal meine Sorge sein :wink: .

Über Thomas Liedl
Ich beschäftigte mich mit gemischten Themen aus Gesellschaft, Politik, Technik und Sport. In meinen Praxistests schreibe ich über eigene Erfahrungen mit Produkten bzw. Dienstleistungen im und außerhalb des Internets. | Facebook | Twitter | LinkedIn

*** Bildquelle: Wenn nicht anders angegeben, eigene Aufnahmen oder Bilder von Pixabay bzw. Pexels. ***
9 Kommentare
  1. Martina sagte:

    Ein Troll hat nur soviel Macht, wie man ihm es gestattet, sie im Blog zu haben. Mal sehen, vielleicht schaffe ich es, Mr. X am Wochenende mal anzurufen und mit ihm darüber zu sprechen.

    Antworten
  2. hans sagte:

    ich war auch ziemlich entsetzt, wie der wolfgang mir das geschrieben hat. leider gibt es immer wieder solche spackos, die anderen etwas böses wollen…

    und eigentlich kann man sich noch nicht einmal dagegen schützen… :cry:

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  3. Dandu sagte:

    Keine Macht diesen Trollen.
    Wenn das besagte Hobby einem wichtig genug ist würde ich vorschlagen unter neuem Pseudonym durchzustarten. Das geht…wenn man will! Alles gute derweil Wolfi!

    Antworten
    • Thomas sagte:

      @Fred:
      Vertreiben lassen würde ich es nicht nennen. Da steckte mehr dahinter als ich hier preisgeben möchte.

      @Martina:
      Zu einem gewissen Teil hast Du natürlich recht. Doch es ging ja ein gutes Stück über den eigenen Blog hinaus. Für meinen Geschmack sogar mit ein wenig krimineller Energie dahinter. Spätestens hier hat es mit dem „Gestatten“ nichts mehr zu tun. Viel Erfolg für’s Telefonat.

      @Hans:
      Die Dunkelziffer ist bestimmt höher als man das vermuten würde. Technisch stößt man auch irgendwo man an die Grenzen der Vermeidbarkeit. Und was man auch nicht übersehen darf, nicht jeder hat das Nervenkostüm, sich gegen vehemente Angriffe nachhaltig zu wehren.

      @Dandu:
      Deinem ersten Satz stimme ich voll zu! In der Theorie ist das allerdings oftmals leichter gesagt als getan. Das mit dem neunen Pseudonym ist ein guter Ansatz, vielleicht können wir da mit einer Rückkehr rechnen….. mal sehen. Irgendwo natürlich auch bescheuert, alles neu aufbauen zu müssen wegen eines solchen Vollidioten.

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  4. Mister X sagte:

    Es ist ja nicht nur der eine Blog, Wenn sich Schmähkommentare und üble Nachreden auch durch kommerzielle Projekte und betreute Fremdprojekte ziehen, ist das durchaus auch Image- und geschäftsschädigend, diese Projekte lassen sich nicht einfach einstampfen ;-)
    Unter anderem Pseudonym weiterbloggen ist eine Farce, bei der heutigen Rechtslage wie Impressumspflicht ist es ein leichtes, herauszufinden, wer wo was betreibt…

    Antworten
    • Thomas sagte:

      @Mister X:
      Das mit der Impressumspflicht und der „Nachteil“ in diesem Fall ist wirklich ein ernstzunehmendes Argument.

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