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Meine Daten gehören mir

Was konnte man in letzter Zeit nicht alles lesen über die Weitergabe von Daten bei Facebook, der Angst mancher dass „Geheimnisse“ in falsche Finger geraten können und und und. Unschön ist sicherlich, dass Facebook erst Nutzer sammelt und dann die Bedingungen ändert. Doch wem es nicht gefällt, der kann ja jederzeit gehen.

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Alles Humbug in meinen Augen. Alle die diesen Text hier lesen, egal ob direkt im Blog oder per Feedreader, hinterlassen ihre Spuren im Netz. Wer im Netz unterwegs ist wird zu keinem Zeitpunkt völlig anonym bleiben. Mailaccounts, eBay, Onlinebanking, Spieleseiten – überall gibt man ein bisschen über die eigene Person bekannt, weil es auch gar nicht anders geht. Doch das sind alles Daten, mit denen keiner wirklich Schlimmes anstellen kann. Um wirkliche Geheimnisse handelt es sich dabei nicht. Das eigene wachsame Auge sollte immer eine Voraussetzung sein, wenn man sich im Internet bewegt.

Wer Angst hat, dass „geheime Dinge“ über ihn in falsche Hände gelangen könnten darf diese eben nicht preisgeben. Wieviel der einzelne Nutzer über sich bekannt gibt bleibt doch jedem selbst überlassen, insbesondere bei Netzwerken wie Facebook etc. Facebook weiß nur was ich ihm auch irgendwann mitgeteilt habe – hellseherische Kräfte sind mir noch von keinem Netzwerk bekannt geworden.

Also ist doch Fakt, dass alle vermeintlichen Geheimisse die ihm Netz zu finden sind irgendwann von mir selbst dort platziert worden sein müssen. Nicht Facebook oder wer auch immer hat etwas verraten, der Nutzer selbst hat die Karten auf den Tisch gelegt.

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Adressenhandel findet sowieso statt, ob mit oder ohne Internet. Für alles andere bitte nicht immer pauschal das Netz verantwortlich machen und vom „bösen Internet“ sprechen sondern selbst erst mal schauen wo man freiwillig Dinge verrät die eigentlich niemanden etwas angehen würden. Abwägen muss jeder für sich. Ich kann nicht im Supermarkt am schwarzen Brett eine Putzfrau suchen und mich anschließend beschweren wenn meine Rufnummer auch von anderen gelesen/benutzt wird.

Über Thomas Liedl

Ich beschäftigte mich mit gemischten Themen aus Gesellschaft, Politik, Technik und Sport. In meinen Praxistests schreibe ich über eigene Erfahrungen mit Produkten bzw. Dienstleistungen im Netz. | Facebook | Twitter | LinkedIn

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6 Kommentare

  1. Allein wenn man schon auf eine Seite geht, gibt man Daten preis. Und mit Google Analytics, Google Toolbar und Co. weiß auch die „We do evil“-Company was man so alles macht, eingibt und wo man hingeht…

    • Wenn ich jetzt deswegen meinen Facebookaccount kündigen würde, dann dürfte ich mit meinem Blog, dem Google-Reader (samt Googlemail) und einiges mehr alles in die Tonne kloppen. Alles was dort überall steht kann jeder wissen. Was für fremde Ohren Augen nicht bestimmt ist erscheint weder hier noch wo anders. Unnötige Aufregung in meinen Augen.

      Wie schon erwähnt, was Facebook macht ist nicht schön. Doch sie werden ihren finanziellen Nutzen davon haben und das ist es was heute zählt – nicht nur bei Facebook.

  2. ganz genau meine meinung, gläsern sind wir in zeiten des internets sowieso. das lässt sich wohl kaum vermeiden, leider…

    aber mit ein wenig um- und vorsicht dürfte alles zu ertragen sein.

  3. Genau der Meinung bin ich auch, wer bei Facebook unterwegs ist weiß das seine Daten nicht nur für ihn sichtbar sind, sondern für viele andere auch und wenn ich das Wissen habe, dann brauche ich mich am Ende auch nicht beschweren wenn meine Daten genutzt werden. Wer Angst davor hat das was bekannt wird, sollte sich nicht mehr aktiv im Internet bewegen, sondern maximal passiv aus irgendeinen Internet Cafe die Informationen verfolgen, die es so gibt.

    • @Sven: Hier gehen eben Anwenderpraxis und AnwenderTheorie massivst auseinander. Heute ist es der Datenschutz, noch gar nicht sooo lange her waren es Konfiguartions-Hypes mit Javascript & Co. Dem Browser wurde alles verboten was nur geht und dann wunderte man sich, weshalb sehr viele Webseiten nicht mehr funktionierten (Web 2.0 ließ grüßen).

      Klar ist das mit dem Datenschutz nicht direkt vergleichbar und trotzdem irgendwo schon ein bisschen. Wenn ich im Internet mehr tun möchte als nur die Startseite von yahoo.de anzusehen, dann zieht das eben nun mal einen Datenschwanz hinter sich her. Der Tipp mit dem Internetcafe trifft es sehr gut… und selbst da stehen manchmal Überwachungskameras… wer weiß wer die alles anschaut :evil: . Sicherheit ist sowohl hüben wie drüben eben ein weit dehnbarer Begriff.

  1. Pingback: Facebook und sein Datenschutzgerangel… - Facebook, Nutzerinnen, Daten, Gruppe, Weitergabe, Profildaten, Also, Geschäftsbedingungen - Fischkopp Blog

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