Testbericht

Wenn zur Fernsteuerung der Fritzbox kein Desktop-PC zur Verfügung steht bietet die App von MyFritz! die eigentlich perfekte Alternative für Smartphone und Tablet weil der Zugriff speziell vom Smartphone über den Browser wegen der begrenzten Displaygröße eher als unkomfortabel zu bezeichnen ist.

Die Einrichtung der App ist selbsterklärend und setzt die im vorangegangenen Praxistest zu MyFritz! angesprochenen Anmeldeprozeduren voraus. Genutzt werden kann die App für die Fritzboxmodelle 7390, 7360, 7330, 7312, 7270 und 7240. Getestet habe ich die App mit einem Samsung Galaxy Note 10.1.

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Der Weg zur „heimischen Fritzbox“ ist der gleiche, die MyFritz! App nimmt den Kontakt über das Portal myfritz.net auf und man landet nach dem Login anstelle dem Backend der Fritzbox auf dieser Übersichtsseite.

myfritz app

Startseite der MyFritz! App

Die myFritz! App liefert zwar viele Informationen rund um den Nutzungsustand der Anlage, doch die jeweiligen Positionen editieren ist leider nicht möglich.

myfritz komfortfunktionen

Nur Informationen – keine Editierung möglich

Gerade hinsichtlich der ggf. häufiger verwendeten Einstellungen zum WLAN (Sicherheitscode), Kindersicherung (Nutzungszeiten verändern) und Anrufbeantworter beurteile ich die App hier eher einen Flopp anstatt eines nützlichen Tools. Auch wenn die App aus dem Google Playstore kostenlos zum Download angeboten wird hatte ich hier etwas mehr an Leistung erwartet. Eine kostenpflichte Version gibt es bislang nicht.

myfritz funktionen

Wer oben genannte Einstellungen editieren möchte muss zur klassischen Version wechseln. Generell ist das kein Problem, doch bei der bereits angesprochenen relativ kleinen Displaygröße eines Smartphones geht hier der Nutzen der App komplett verloren. Die Darstellung der klassischen Version läuft wieder über den Browser und der ganze Vorgang endet in einer einzigen „Hin-und-Her-Wischerei“ auf dem Display. Auf einem Tabletdisplay ist es zwar ungleich besser, doch auch hier muss immer wieder gezoomt werden um die engen Zeilen des Backends bearbeiten zu können.

So betrachtet ist die Installation der myFritz! App unnötiger Balast fürs Smartphone. Komfort ist etwas völlig anderes.

Fazit

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In der derzeitigen Version (1.01) ist die App ein klarer Flopp den ich so aus dem Hause AVM nicht erwartet hätte. Wenn hier noch Nachbesserungen getroffen werden und die Nutzung der klassischen Ansicht nicht mehr zwingend erforderlich wird ist die App ein wertvolles Werkzeug… aber eben erst dann.

Über Thomas Liedl
Ich beschäftigte mich mit gemischten Themen aus Gesellschaft, Politik, Technik und Sport. In meinen Praxistests schreibe ich über eigene Erfahrungen mit Produkten bzw. Dienstleistungen im und außerhalb des Internets. | Facebook | Twitter | LinkedIn

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