Nordmanntannen

Nordmanntannen

Sie hat wieder begonnen, die heiße Phase rund um die weihnachtlichen Nadelhölzer namens Nordmann, Fichte und Kiefer. Verkaufsstände gibt es ja genügend, ich habe fast den Eindruck, es werden jährlich irgendwie mehr. Aber die ganzen Verkaufsplätze alleine lösen das „Problem“ noch lange nicht – nämlich den „richtigen“ Weihnachtsbaum zu finden.

Gerade eben waren wir in einem Bau(m)arkt um die Ecke und versuchten unser Glück, Betonung liegt auf versuchten. Fichten scheiden bei der Auswahl irgendwie sowieso aus. Einen solchen „in-3-Tagen-kahl-Baum“ muss man sich nicht wirklich antun. Jegliche Berührung lässt das Nadelwerk hörbar zu Boden brasseln, wenn der Baum in der kuschelig warmen Wohung steht. Nordmanntannen sind da schon erheblich unempfindlicher allerdings preislich der Schmerzgrenze recht nahe.

Abgesehen vom Preis sollte das Gewächs natürlich schon ein wenig darstellen, sprich schön gewachsen sein. Einen „dürren Heini“ will man sich einerseits auch nicht ins Zimmer stellen, zu ausladens darf er andererseits aus Platzgründen nicht sein. Jetzt zieht man jedoch ein Register, das den Baumkauf alles andere als einfacher werden lässt. (Bildquelle: Wikipedia, Hinrich)

Zugegeben, da kommt mir schon ab und an der Gedanke eines künstlichen Artgenossen in den Sinn. Diesen Gedanken verwirkliche ich wenn dann nach Weihnachten, wenn der inventurvorbereitende Räumungsverkauf statt findet. Denn 99 € und aufwärts zu berappen – das grenzt schon an Raubrittertum.Dann doch lieber 15,95 € für den laufenden Meter einer echten Tanne. Auch meine mir angetraute Dekorationsfachfrau ist von dieser Variante nicht abgeneigt.

Zum Glück sind noch ein paar Tage Zeit bis der harzige Kamerad‘   zum stehen kommen muss und wir werden wieder einen schönen. günstigen Baum finden……. hoffe ich :roll: