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Navigation im Supermarkt

Auf den persönlichen Einkaufstouren hat man ja so seine „Standardwege“, die vom Eingang über die Fleischtheke bis hin zur Kassenzone zurückgelegt werden. Und da zwischen drin werden die Regale abgeklappert um auf dem Einkaufszettel entsprechend Häkchen setzen zu können.

Im Prinzip schreibe ich die Einkaufsliste schon fast in der Reihenfolge, wie auch die einzelnen Regale im Markt der Reihe nach kommen – man kennt ja seinen Supermarkt und dessen Anordnung.

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Um so schlimmer wenn Frau nun plötzlich das Einkaufsziel abändert, sprich zu einem anderen Lebensmitteldealer fahren möchte. Grundsätzlich ja kein Problem wo die Zutaten zu den nächsten Mittagsmählern herkommen, wenn da nicht die mich verwirrenden Anordnungen in manchem Supermarkt wären. Der Einkaufszettel dient lediglich noch dazu, dass am Ende auch wirklich nichts vergessen wird – als Navigator hat er jeodch ausgedient!

Spätestens dann, wenn ich zusammen mit Frau zum dritten Mal am gleichen Regal vorbeigedüst bin und damit die Shoppingtour laufwegetechnisch immer aufs Neue begonnen hat wird dieser Supermarkt sicher nicht zu meinem Freund. Und alles nur deswegen, weil – obwohl es sich um den gleichen Supermarkt handelt – in dieser Filiale alles, aber auch wirklich alles anders aufgebaut und angeordnet ist wie ich das kenne und auch mag.

Gerade in dieser Jahreszeit steht auch Eis öfter mal auf dem Plan. Nichts finde ich schlimmer, als wenn die Eistruhen nicht im Kassenbereich stehen sondern irgendwo am „Hinterausgang“ der Filiale. Eis taut bekanntlich erheblich schneller als so manch andere Tiefkühlgüter und muss nur deswegen noch die zweite Hälfte der Einkaufszeit in der Karre verbringen. Oder – und das hatte ich schon erwähnt – ich renne am Ende des Einkaufs von der Kasse wieder den halben Weg zurück nur um Eis zu holen.  Bei so manchem Filialleiter frage ich mich schon, ob er seinen Kopf wirklich nur deswegen hat, damit es ihm nicht in den hohlen Kopf regnet :nenene: .

Eines ist aber immer gleich, die Verkaufstaktik von diverser Süßigkeiten und auch anderem Krims-Krams liegen stets im Kassenbereich damit sich der Kunde beim Warten zu einem  unnötigen Kauf hinreißen lässt. Sie Marktleiter wollen eben nur unser Bestes – unser Geld!

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Nächstes Mal wieder Einkauf in der „Stamm-Filiale“. Da hat das wenigstens alles Hand und Fuß, da weiß ich wo was steht und unnötige Laufwege kommen nur ganz selten mal vor.

Über Thomas Liedl

Ich beschäftigte mich mit gemischten Themen aus Gesellschaft, Politik, Technik und Sport. In meinen Praxistests schreibe ich über eigene Erfahrungen mit Produkten bzw. Dienstleistungen im Netz. | Facebook | Twitter | LinkedIn

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3 Kommentare

  1. Ich hatte auch schon einmal einen Artikel zum Thema verfasst. Es ging zwar mehr um den Unterschied zwischen Mann und Frau beim einkaufen, aber auch ich verfasse meinen Einkaufszettel schon quasi geografisch! :D
    Falls Interesse, hier: http://www.offenesblog.de/2011/11/der-unterschied-zwischen-mann-und-frau-beim-einkauf/
    Und dir dann nächstes Mal wieder einen guten Einkauf in deiner „Stamm-Filiale“ ;)

  2. Dieser Artikel wurde mir empfohlen… ein Oldie ;-)
    War das 2012 noch anders? Aber aktuell werden diese Einkaufstempel doch regelmäßig umgeräumt. Böswillig! Da müsste mich mal jemand mit Kamera verfolgen, ein Gerenne, Gesuche… und meckern tu ich auch…oft zusammen mit anderen Kunden. Und dann greife ich mir auch mal eine/n Mitarbeiter/in und frage direkt „wo haben Sie das-und-das versteckt?“ Also einen Stamm-Laden zu haben bringt eigentlich wenig. Gut finde ich, dass die Filialen gleicher Ketten oft ähnlich eingeräumt sind, jedenfalls die kleineren (Lidl, beide Netto’s), ich bin ja Außendienstlerin und kaufe manchmal in völlig fremden Nestern ein.
    Viele Grüße!

    • Ja 2012 war das noch ein klein wenig anders. Inzwischen – das hier ist ja ein Oldie – trifft es bei vielen Märkten so zu wie Du es beschrieben hast. Was heute vorne links stand steht nächste Woche hinten rechts oder ganz wo anders. Und da wird es dann auch beim „Stamm-Supermarkt“ schwierig den Einkauf zügig über die Bühne zu bringen.

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