Das Rauchen gesundheitsschädlich ist wird niemand bestreiten. Ob allerdings das beschlossene Nichtrauchergesetz zu mehr Nichtrauchern fährt bleibt zu bezweifeln. Ganz zu schweigen von den möglich „nachteiligen“ Auswirkungen für die Gastronomie. Die ganzen Diskussionen um das Rauchen, die Nichtraucher-Kampagnen insbesondere seitens der Regierung werden einen eingeschworenen Raucher sicherlich nicht dazu bewegen aufzuhören.

Ein weiterer Gesichtspunkt ist, dass der Staat doch „ganz gut lebt“ von der Tabaksteuer. Würde diese Steuer sich drastisch verringern, dann entstünde ein nicht gerade kleines Loch in der Haushaltskasse der Berliner Führungsmänner. Und dieses Geld würde dann hundertprozentig mit einer neu erfundenen Steuer wett gemacht werden. Dies werden die Herren Politiker im Vorfeld natürlich nicht zugeben.

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Alles reine Augenwischerei…..will nur keiner sehen.

Über Thomas Liedl
Ich beschäftigte mich mit gemischten Themen aus Gesellschaft, Politik, Technik und Sport. In meinen Praxistests schreibe ich über eigene Erfahrungen mit Produkten bzw. Dienstleistungen im und außerhalb des Internets. | Facebook | Twitter | LinkedIn

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3 Kommentare
  1. Ein Nichtraucher sagte:

    Ich bin mir auch nicht so ganz im Klaren darüber, ob dieses Gesetz wirklich für mich, den Nichtraucher, beschlossen wurde. Bisherige Lösungen wie getrennte Bereiche waren doch vollkommen ausreichend. Ich habe vor knapp einem Jahr die letzte Zigaretten geraucht und gehe seitdem erfolgreich der stetig wachsenden „Diskriminierung der Raucher“ aus dem Weg. Ich bin mir sicher, das der Staat ein ganz gewaltiges Problem hätte, würden sofort alle Raucher ihr kleines Laster ablegen. (Allerdings wird dieser Fall nie eintreten, auch dann nicht wenn die Schachtel 10 Euro kostet).

    Dennoch könnte man fasst glauben, wir hätten in Deutschland nichts wirklich wichtigeres zu Regeln, als die Frage wo man noch Rauchen darf und wo nicht.

    Mfg Kai

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  2. Thomas sagte:

    Stimmt Kai, in Deutschland werden Problematiken gesetzlich geregelt, die nicht zwingend einer Gesetzesvorgabe bedürften. Dafür läßt man andere Probleme weiter anwachsen, welche vorrangig geklärt werden sollten. Doch das will ja keiner hören – das „darf“ man ja nicht sagen!

    Ich bin der Ansicht, dass es sich bei den Einnahmen der Tabbaksteuer genauso verhält wie bei der Mineralölsteuer. Der Staat will nicht das alle aufhören zu rauchen, genauso wenig will er es wirklich, dass Fahrzeuge vom band laufen, die nur 3 Liter/100 km brauchen.

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  3. Thorsten sagte:

    Ich geb Kai erstmal Recht, das Problem ist in Deutschland meist, dass zur Problembewältigung immer rückwärts gedacht wird. Ich denke, es hätte ausgereicht, wenn man den mündigen Bürger selbst entscheiden liese, wo er sich wann welcher gefahr aussetzt. Ein einfaches Schild am Restaurant mit der Kennzeichnung „Rauchergaststätte“ oder eben „Nichtrauchergaststätte“ hätte es getan. Jeder hätte entscheiden können. Was wär dann passiert? Die Menschen wären (wie man übrigens in Bayern an den wie Pilze aus dem Boden schießenden „Raucherclubs“ sehen kann) trotzdem in Raucheretablissements gegangen, auch die Nichtraucher, bis eben auf einige, welche IMMER etwas zu mosern haben. Man kann eben nicht JEDE Gefahr im Leben ausschließen, wir montieren ja auch nicht alle Autoreifen wegen des Gummiabriebs, welcher beim Fahren entsteht von den Autos…obwohl…wenn ein Politiker das hier liest…

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