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Ohne Doping geht es nicht, man hat absolut nichts dazugelernt! Die Tour de France nervt einfach nur noch. Der zweifache Etappensieger Ricco wurde positiv getestet.

Über Thomas Liedl
Ich beschäftigte mich mit gemischten Themen aus Gesellschaft, Politik, Technik und Sport. In meinen Praxistests schreibe ich über eigene Erfahrungen mit Produkten bzw. Dienstleistungen im und außerhalb des Internets. | Facebook | Twitter | LinkedIn

*** Bildquelle: Wenn nicht anders angegeben, eigene Aufnahmen oder Bilder von Pixabay bzw. Pexels. ***
6 Kommentare
  1. Danny sagte:

    …Und wie sowas nervt!
    Vor 2-3 Jahren habe ich Radsport ab und zu noch geschaut, aber mittlerweile gibts ja wirklich einen Dopingskandal nach dem anderen.
    Ist wirklich nervig, der Radsport macht sich selbst kaputt.

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  2. Siegfried sagte:

    Mich interessiert dieser „Sport“ schon lang enicht mehr. Was ich allerdings nicht verstehe, ist, warum man sich derartig darübre aufregt.

    Seit Menschengedenken werden Menschen darauf getrimmt, zu „siegen“ um jeden Preis. Nicht „dabei sein ist Alles“, sondern „gewinnen ist Alles“. Schon Julius Cäsar hat angesichts eines kleinen Bergdorfes in den Alpen gesagt: „Lieber hier der Erste als in Rom der Zweite“. Dieses Siegen über Andere um jeden Preis, das ist auch in jeder Sportart die Maxime. Der „Sieger“ wird gefeiert, die beiden Nächstplazierten noch müde belächelt, der Rest landet im Dunkel der Vergessenheit. Dabei war vielleicht derjenige, der den letzten Platz gemacht hat, der eigentliche Sieger, da er als Einziger wirklich Sport betrieben hat. Doch das interessiert Keinen. Wie heisst es so schön bei Brecht: „Und man sieht nur die im Lichte, die im Duneln sieht man nicht“.

    „Looser“ ist eines der übelsten Schimpfworte. Was also erwartet man eigentlich von den Radsportlern? Erwartet man von ihnen allen Ernstes, freiwillig zum Looser zu werden? Sich dem Spott und Hohn der Leute auszusetzen? Dann lieber das Risiko, erwischt zu werden, und mit etwas Glück (aka nicht erwischt) der Erste zu werden. Wer nur geschickt genug betrügt und dadurch der Erste wird, wird als Held gefeiert. Wer ehrlich ist, wird als Looser verspottet.

    Sorry, aber diese „Empörung“ der Öffentlichkeit ist reine Heuchelei.

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  3. Thomas sagte:

    @Siegfried:
    Es ist natürlich immer alles Ansichtssache, aber ich kann an meinem Beitrag nichts erkennen, was die Bezeichnung „deratig aufregen“ verdienen würde. Lassen wir das mal dahingestellt.

    Dein Brechtzitat in allen Ehren, es bleibt aber trotzdem eine persönliche Einstellungssache. Wieviele Radler meinst Du nehmen an der Tour de France teil, bei denen von vorneweg klar ist, dass sie irgendwo im hinteren Drittel landen werden. Hier gäbe es jetzt um nach Brecht zu reden nur zwei Wege:

    1. Gar nicht teilnehmen, weil man weiß keine Chance zu besitzen auf den nennenswerten, vorderen Plätzen zu landen.

    2. Doping zu „fressen“ bis dass die Leber platzt und zu hoffen nicht erwischt zu werden.

    Doch dieses angesprochenen Klientel bedient sich keiner dieser beiden Möglichkeiten, sondern sie fahren des Sportes wegen, nicht mehr und nicht weniger!

    Wer hier letztlich im Licht und wer im Schatten steht ist für mich klar. Würde diese „Brechtregel“ auf jeden Sport angewendet werden….. es wäre mehr als traurig. Zum Glück ist dem nicht so. Schwarze Schafe gibt es immer und überall, in solch rauhen Mengen wie die Dopingsünder jedoch bei dieser Veranstaltung auftreten ist schon nicht mehr feierlich und kann mit „Licht und Schatten“ alleine nicht mehr entschuldigt werden.

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  4. Siegfried sagte:

    Sorry, wenn der Eindruck entstand, dass ich Dein Blog speziell meinte im Zusammenhang um all den Wirbel um Doping. Nein, ganz allgemein, in der Presse, im Fernsehen, im Radio, und ganz nebenbei auch in Blogs. Ich werfe dir Diese Aufregung nicht persönlich vor, sondern möchte nur erreichen, dass man sich mal über die Hintergründe im Klaren wird. Schön wäre es, wenn man mal seine eigene Beurteilung der Menschen in der eigenen Umgebung überdenken würde. Wie viele gibt es, die wir als „Looser“ betrachten? Sind sie das wirklich? Nicht Jeder, der oberflächlich gesehen erfolgreich ist, ist ein Vorbild.

    Der Sport ist hier nur die Spitze des Eisberges. Denk nur mal als Beispiel daran, wie Kinder, die etwas anders sind, in der Schule oder selbst im Kindergarten niedergemacht und verspottet werden. Hier ist ganz allgemein ein sehr gründliche Umdenken notwendig.

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  5. Thomas sagte:

    Kein Grund zur Entschuldigung Siegfried…. dass ist schon ok! Ich verstehe auch was Du damit sagen willst bzw. wolltest. In der Tat ist es ein gesellschaftliches Problem, welches man so gut wie gar nicht in den Griff bekommt!

    Doch speziell die Tour de France betreffend ist es schon ein wenig ein Hohn, einen Skandal nach dem anderen abzuliefern und sowas noch ins TV-Programm aufzunehmen. Da kommen mir grundlegende zweifel am Sinn der Durchführung als solches!

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  6. Siegfried sagte:

    Dass das ein Problem ist, das man wohl wahrscheinlich nicht in den Griff bekommen wird, das sehe ich auch so. Ist einfach zu tief verwurzelt im menschlichen Wesen.

    Dass das beim Radsport nun sooo gravierend sein soll im Vergleich zu anderen Sportarten, da habe ich meine Zweifel. Ich vermute eher, dass das von den Medien hochgepusht wird. Wobei man sich über die „bösen Dopingsünder“ vermutlich deswegen so medienwirksam empört, um von Irgendwas abzulenken. Du hast Recht, diese ganze Doping-Scheisse ist ein Skandal. Aber leider ist der nicht beschränkt auf den Radsport. Leider ist es so, dass dieser Skandal, etwas breiter und ursächlicher betrachtet, praktisch die gesamte Menschheit umfasst. Deswegen vermute ich, dass deswegen so empört auf Andere gezeigt wird, um damit von den eigenen Fehlern abzulenken.

    Naja, sei’s drum. Ich denke, dass wir Beide gar nicht so weit auseinander liegen mit unseren Vorstellungen. Anhand dieses Beitrages hatte ich einfach mal die Gelegenheit, auf diese Zusammenhänge hinzuweisen :)

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