Frank Bueltge hat sich ein Schreibthema fürs berühmte Sommerloch ausgedacht, über das sich wirklich jeder Gedanken machen und diese ggf. in einem Beitrag veröffentlichen sollte . Es geht um das DANKE an die Entwickler von WordPress-Plugins, die wir alle mehr oder weniger intensiv nutzen – umsonst nutzen!

Es steckt verdammt viel Arbeit in der Entwicklung eines Plugins und bei weitem nicht alle Blogger haben ausreichende Programmierkenntnisse um selbst etwas auf die Beine zu stellen. Um so schöner finde ich es, wenn man auf eine Datenbank zurückgreifen kann und einfach per Klick sich das entsprechende Werkzeug an Bord holt. Wenn ich überlege, wieviele Plugins ich nutze deren Dienst ich auf keinen Fall missen möchte… Die Vorteile eines Plugins   kennen wir alle, darüber muss man nicht wirklich diskutieren.

Gerade die große Anzahl an Plugins die stets weiterentwickelt werden und sei es nur, um mit einer neuen Version von WordPress zurecht zu kommen, hätte es eigentlich schon verdient mit einem DANKE an den Hobbyprogrammierer belohnt zu werden.

Würde jeder Nutzer eines Plugins nur 1 € an den Entwickler zahlen, würde ihn das garantiert nicht arm machen, dem Entwickler aber zeigen, dass sein Zeitaufwand anerkannt worden ist. Da kommt eine ganz nette Summe zusammen, die der Entwickler wiederum in seine Arbeit investieren kann und ihn sicherlich auch anspornt dies zu tun. Der Nutzen daraus kommt allen zu gute.

Ich würde den Entwicklern daher empfehlen einen entsprechenden Button zu Paypal anzubringen, einige haben dies ja bereits vor langem getan. Solange es natürlich auf freiwilliger Basis ist wird der Ertrag daraus nicht nennenswert hoch sein. Einfach mitnehmen ist bequemer – so dachte ich bislang zugegebenermaßen auch. Eine Mentalität, die in Deutschland eben sehr verbreitet ist.

Ein gangbarer Weg wäre jener von Sergej Müller. Der Entwickler von wpSEO hat in das Plugin die Funktion eines Freischaltcodes eingebunden, mit dem das Plugin nach einer Testphase aktiviert werden muss um es weiterverwenden zu können. Sich erst überzeugen ob das Plugin den eigenen Vorstellungen entspricht finde ich dabei unumgänglich und 14 Tage als absolut angemessen. Danach muss ich eben entscheiden, will ich das Teil haben oder nicht. Wenn ja beantrage ich mittels der o.g. Paypalfunktion den Schlüssel, habe den Nutzen und der Entwickler seine „Entlohnung“.

fairness

Es gibt aber eine Abstufung die dringend beachtet werden sollte. Betreibt der Bloginhaber sein „digitales Wohnzimmer“ privat oder kommerziell. Sprich, schaltet er Werbung und erzielt Einnahmen damit ist auch die „Nutzungsgebühr“ für das Plugin etwas höher als für werbefrei und rein privat bloggende Betreiber. Eine faire Handhabe wie ich meine mit der alle leben könnten.

Um einen Anfang zu machen und meinen guten Willen zu zeigen gehe ich in den kommenden Tagen meine Pluginliste durch, besuche die Entwicklerseiten und halte Ausschau nach Paypalfunktionen um meinen Obolus zu entrichten. Nur darüber zu schreiben wäre zu einfach – einen Schritt in die richtige Richtung zu gehen kommt unserem Hobby sicherlich positiv entgegen.

via Wirbelwebber