Jetzt ist es Zeit dafür, andere Musik aufzulegen. Weihnachten 2008 ist „gelaufen“, die restlichen Stunden sind nur noch Formsache. Die Festtagsbraten sind restlos verspeist. So allmählich kann ich die weihnachtlichen Lieder nicht mehr hören und die adventlichen Düfte nicht mehr riechen, die mich schon seit Anfang November (gefühlt seit Ende August) begleiten. Mancherorts sind die Kinder schon länger hinter (oder gar schon unter?) ihren neuen Spielkonsolen verschwunden Nun reicht’s wirklich – Alltag komm‘ bitte zurück!

Das einzige was nun noch bevorsteht ist die Phase III des gesamten Festtagswahnsinns – die Umtausch- und Gutscheineinlöseaktionen in den Innenstädten und der Run auf die Silvesterraketen. Glücklicherweise bleibe ich von Letzterem verschont. Das einzige was hier an Neujahr knallen wird ist ein Sektkorken. Das ganze Zündschnurgehampel kann mir gestohlen bleiben, nicht nur wegen der unnötigen Kosten dafür und dem relativ kurzen Spaßfaktor sondern auch ein Stückchen weit wegen der nicht akzeptablen Begleitumständen bei der Herstellung der Feuerwerksartikel.

Eben Zeit für einen „Tapetenwechsel“ – in vielfacher Weise.