„Herkömmliche“ Postämter schließen, Postagenturen im Supermarkt, in der Bäckerei oder im Andenkengeschäft werden geschaffen. Im Prinzip ein guter Ersatz und besser als gar kein Postamt. Doch scheint die Deutsche Post AG in die Schulung der dortigen Mitarbeiter nicht sonderlich viel Zeit zu investieren. Diesen Eindruck zumindest kann man als Nutzer der posteigenen Frankierungssoftware „Stampit“ immer wieder bekommen.

Liefert man mit Stampit frankierte Postsendungen in den Agenturen ein, bekommt man die abenteuerlichsten Argumente seitens der dort beschäftigten Mitarbeiter.

„Das ist doch keine Frankierung.“
„Ich nehme den Brief nur auf ihre eigene Verantwortung an.“
„Für ein Einschreiben einen Einlieferungsbeleg? Das kostet extra!“
„Da kann ja jeder mit dem PC sowas drucken und behaupten es sei eine Briefmarke.“

Als Kunde steht man dann da und muß erstmal Aufklärung betreiben was Stampit ist und das es von der Post selbst vertrieben wird. Doch mehr als ein ungläubiges Stirnrunzeln erntet man meistens nicht. Ist es wirklich Aufgabe des Kunden, der Post mitzuteilen, was die Post anbietet? :-) :-) :-)

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Liebe Deutsche Post AG, wenn ihr schon Postämter schließt, dafür zwar Postagenturen ins Leben ruft, dann bildet das Personal dort auch wenigstens aus, prüft es, ehe ihr es auf die Kunden losjagt.

Über Thomas Liedl
Ich beschäftigte mich mit gemischten Themen aus Gesellschaft, Politik, Technik und Sport. In meinen Praxistests schreibe ich über eigene Erfahrungen mit Produkten bzw. Dienstleistungen im und außerhalb des Internets. | Facebook | Twitter | LinkedIn

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2 Kommentare
    • Thomas sagte:

      Willkommen bei Nicht spurlos, Andy. Inzwischen ist es nicht mehr ganz so drastisch. Trotzdem gibt es immer wieder Diskussionen wegen elektronischer Freimachungen. Ob es an der Post oder dem Personal selber liegt – in Ordnung kann ich sowas nicht heißen.

      Antworten

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