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Sommer 2017 in Hamburg – Zwischenfazit

Sommerzeit und Urlaubszeit – darauf freuen sich die allermeisten wenn sie nicht gerade ausschließlich den kühlen und winterlichen Gepflogenheit zugetan sind. Um tatsächlich und endgültig mit dem Sommer 2017 abzurechnen ist es noch ein wenig zu früh. Ein Zwischenfazit kann man sich allerdings schon mal erlauben…. jetzt im August. 

Der Sommer bzw. die Zeit des besseren Wetters nach der Schmuddelzeit begann für uns Hamburger spät – sehr spät. Erst in der ersten Woche des Mai konnte man von einem Ende des Winters sprechen. Das was man als Frühling beschreibt ist dabei irgendwie komplett ausgefallen. Ich möchte nur ungern auf den Satz zurück greifen, dass „früher alles besser war“. Doch in den letzten Jahren hat sich das immer mehr und mehr bewahrheitet. Dieser Satz ist nicht nur mehr eine reine Phrase.

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Wo ist der Sommer 2017?

Die fehlenden Übergänge zwischen den Jahreszeit, sofern es sie denn tatsächlich außerhalb des Kalenders gibt, sind nicht wirklich etwas Neues. Das kennt man schon länger.

Schlechtwetter, Regen, WetterDoch bisher war es zumindest so gewesen, dass innerhalb des kalendarischen Sommers auch tatsächlich sommerähnliche Temperaturen herrschten. Nicht selten auch maßlos überzogen mit für den Norden untypischen Temperaturen weit über 30 Grad, aber sei es drum. Das Mittelmaß ist längst dahin.

Der Sommer 2017 jedoch hat es in sich und das im wahrlich negativsten Sinne. Müsste ich eine Art Formel für dieses Wettergeschehen der letzten Wochen generieren sie würde in etwa so aussehen:

5 Stunden Sonnenschein = 4 Tage Regenwetter + Donnerwetter – Wohlfühltemperatur

Das Wetter zeigt sich so, als müssten wir jede Stunde Sonnenschein postwendend und bitter büßen. An an minimal andauernde Sommertemperatur kommt der Sturz auf teilweise spätherbstliches Niveau. Eine nur halbwegs zutreffende Beständigkeit was diesen Sommer anbelangt wäre schon einem deutlichen Lottogewinn gleich zu setzen. Einen Plan für mehrere Tage im voraus zu schmieden – bei diesen Kapriolen ein absolutes Ding der Unmöglichkeit. Nahezu jeder Tag liefert etwas anderes.

Unter dem Strich zusammengerechnet ist der Sommer 2017 auf maximal zwei Wochen herunter zu brechen – bislang. Ob sich das noch grundlegend verändern wird ehe wir – wie bereits gewohnt – übergangslos in den Winter stolpern? Das Wetter in diesem Jahr ist irgendwie die reine Resteverwertung – von allem etwas nur die Sonne fehlt.

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Na dann noch schönen Urlaub.

Über Thomas Liedl

Ich beschäftigte mich mit gemischten Themen aus Gesellschaft, Politik, Technik und Sport. In meinen Praxistests schreibe ich über eigene Erfahrungen mit Produkten bzw. Dienstleistungen im Netz. | Facebook | Twitter | LinkedIn

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Ein Kommentar

  1. Ich denke schon seit Jahren, nicht nur was den Sommer angeht, aber vor allem auch den Winter, dass sich alles um ein paar Monate verschoben hat.
    Aber was in unseren Gefilden den Sommer angeht, da kann ich mich nicht beklagen. Es gab gute und schlechte Zeiten, jedoch fing der Sommer gefühlt hier auch etwas früher an. Dann gab es wochenlang keinen Regen, dann wieder zuviel.
    Nehmen wir einfach wie es kommt und machen das beste daraus.
    Ist ja auch erst Anfang August.
    Alles Gute weiterhin, auch im schönen hohen Norden!

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