Sie haben mich am sprichwörtlichen Wickel, die Finanzbehörden. Heute lag im Briefkasten die neue 11-stellige Steuer-Identifikationsnummer.

Bei Finanztipp.de werden Vor- und Nachteile der Steuer-ID aufgezählt. Fest steht, die nächste Stufe zur Schaffung des gläsernen Bürgers ist damit erklommen. Bezeichnend ist auch, dass es nur einen kleinen Absatz bei den Vorteilen, dafür aber eine endlos scheinende Aufzählung von Nachteilen gibt. Einer der genannten Nachteile: Andere behörden sollen in Ausnahmefällen Zugriff auf die Daten haben. Was auch immer Ausnahmefälle sind oder sein werden.

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Auch stellt sich bei manchem die Frage, was die Speicherung der Daten bis zu 20 Jahre nach dem Tod bringen soll. Darauf gibt es eine ganz einfache sowie schnelle Antwort. Somit ist es den darauf zugreifenden Behörden jederzeit möglich, Familienangehörige und sonstige Verwandte wegen irgendwelcher Dinge zur Kasse zu bitten.

Ich bin heute schon gespannt auf die noch folgenden Pannen im Zusammenhang mit der Umstellung bzw. Einführung der Steuer-ID,   die garantiert noch kommen werden, Personenverwechslungen nicht ausgeschlossen!