Adventszeit die „stille Zeit“ – in einigen schier unzugänglichen Ecken unseres Landes kann es das schon geben, der Standard ist es nicht wirklich. Angefangen bei der immer mehr werdenden Hektik in den Städten, dem regelrechten Kaufrausch vieler Leute und der daraus resultierenden Angst es könne einer etwas vor der Nase wegschnappen….. Weihnachten kommt auch immer so überraschend!

Diesen Konsumstress tragen viele mit nach Hause wo das „Drama“ seinen Vorsatz findet. Im häuslichen Umfeld wird Weihnachten leider auch zu großen Teilen als ein Fest des Konsums betrachtet. Die eigene Wohnung muss mehr glänzen als die des Nachbarn, der Weihnachtsbaum muss prunkvoller wirken als der von Freunden und letztlich gehen auch die Meinungen zum Festtagsmenü auseinander. Vom Schenken (müssen) und beschenkt werden mal ganz abgesehen – als würden Geschenke in irgendeiner Form einen Liebesbeweis darstellen. Je größer und teurer um so besser oder wie?

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Kein wirkliches Wunder wenn es spätestens unterm Weihnachtsbaum dann richtig knallt. Enttäuschungen über nicht erhaltene Geschenke sind da oftmals nur eines von zahlreichen selbstgestrickten Problemen. Sind die Feiertage schließlich vorbei gehts dann wieder weiter – in den Städten beim Umtausch-Horror.

Brauchts das alles wirklich?

Nun, wer drauf steht soll es gerne so handhaben. Ich schwimme da gerne gegen den Strom und sage NEIN, das alles hat mit Weihnachten nichts zu tun. Doch diese Meinung muss man anderen gegenüber wirklich eisern behaupten und sich Mühe geben im ganzen Festtagsstrudel nicht unterzugehen. „Spielverderber“, „ach wie langweilig“ sind die Antworten die mir entgegen fallen, vertrete ich meine hier geschilderte Meinung.

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Wir lehnen uns da lieber zurück, genießen die wirklich herrschende Ruhe und verbringen 3 schöne Tage zusammen mit der Familie. Mehr sollte Weihnachten nicht sein als ein Fest der Harmonie und ohne jeglichen Zwang, in welcher Richtung auch immer. Der ganze Konsumrausch kann mir und meiner Frau seit Jahren gestohlen bleiben – und wir fahren ganz super damit :wink: .

Über Thomas Liedl
Ich beschäftigte mich mit gemischten Themen aus Gesellschaft, Politik, Technik und Sport. In meinen Praxistests schreibe ich über eigene Erfahrungen mit Produkten bzw. Dienstleistungen im und außerhalb des Internets. | Facebook | Twitter | LinkedIn

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3 Kommentare
  1. oller Osel sagte:

    Richtig – back to the Roots, die Adventszeit ist eine besinnliche Zeit. Zeit zum Nachdenken und Resümieren. Und das Weihnachtsfest ist ein Familienfest, bei dem Harmonie und Eintracht herrschen sollte.
    Auch wir halten es so und genießen die Adventszeit und freuen uns auf Weihnachten mit nur kleinen aber herzlichen Geschenken.

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    • Thomas sagte:

      Schön zu sehen, dass ich nicht alleine mit meiner Meinung da stehe. Weil Du von kleinen Geschenken sprichst…, das ist vollkommen in Ordnung. Ich mag nur das „schenken müssen“ nicht, ganz nach dem Motto, „der schenkt mir etwas, also muss ich ihm auch was schenken“. Ein Geschenk ist immer etwas persönliches, zu einer Pflicht darf das nicht werden, der Charakter würde flöten gehen.

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  2. hans sagte:

    die schenkerei haben wir vor ein paar jahren abgeschafft, seit die kinder erwachsen sind. und weihnachten ist es auch deutlich ruhiger geworden, weil die rumreiserei innerhalb der familie so gut wie nicht mehr stattfindet. find ich auch gut so… :cool:

    Antworten

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