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The Beauty of Gemina, Apoptygma Berzerk und Unheilig

So manch einer der mich bzw. meine Blog schon länger kennt wird nun sagen…. „der und Musik“. Ich könnte nicht mal widersprechen, denn mit Musik oder viel mehr Interpreten etc. habe ich nichts am Hut. Ich stufe Musik immer in zwei Kategorien ein, irgendwie ähnlich wie bei Facebook – gefällt und gefällt nicht. So ist das nun mal.

Gestern allerdings hatten ich und meine Frau Karten für das Konzert von Unheilig, ein Weihnachtsgeschenk von unserem Großen. Und um es vorweg zu nehmen, es war wirklich super! Bei einem Ticketpreis von 31 Euro, zwei Vorgruppen und insgesamt fast 4 Stunden Programm kann man sich absolut nicht beschweren.

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The Beauty of Gemina

Die erste der beiden Vorgruppen war mir bislang komplett unbekannt. Die Band aus der Schweiz schaffte es trotz vieler Bemühungen lediglich nicht die breite Masse des Publikums mitzureißen. Das lag aber keineswegs an deren Musik.

Vielmehr hatte ich den Eindruck, dass das Publikum – zumindest große Teile davon – geschockt wirkte und mit dieser Art von Musik nicht gerechnet hatte. Was auch immer die erwartet haben? Uns hatte es gefallen.

Apoptygma Berzerk

Auch dieser Name war mir unbekannt. Allerdings nicht so wie ich vermutet habe. Denn Shine On ist mir durchaus bekannt. Apoptygma Berzerk heizte damit auch richtig ein, sodass die Halle erstmals in Schwung kam. „Völlig losgelöst“ wurde es dann mit den Titel Coming Home.

Der „Abklatsch“ von Major Tom in der englischen Version animierte die Gäste zu richtig lauten Mitsingen. Hatte irgendwie was von einer 80er-Party – klasse.

Unheilig

Nach 90 Minuten war dann ne kurze Pause um u.a. auch zahlreiche Kerzen auf der Bühne zu platzieren. Dann ging es endlich los mit dem Grafen. So live erlebt muss ich wirklich sagen – Der Graf ist ein Mensch wie Du und ich. Kein Gehabe wie man das von so manchen Bühnenstars kennt, unnahbar einfach. Hatte irgendwie was familiäres was er da abgezogen hatte. Mein Favorit des Abends natürlich Große Freiheit :wink: .

Der Mann ist ständig unterwegs auf der Bühne, keine 2 Minuten an denen er mal an einem Fleck stehen würde. Kondition hat er wirklich….!

Nur der Ort des Konzerts – Hannover – und die Halle – AWD-Hall – sind nicht so der Reißer gewesen. Von der Stadt wusste ich es ja, dass hier nicht wirklich ein Ahhhhh-Effekt zu gewinnen ist. Meine Frau musste ich davon erst überzeugen. Und sie war anschließend überzeugt.

Die Halle…. ich nenne sie einfach mal so. Besser würde da die Bezeichnung Turnhalle passen ist wirklich extrem lütt. 5500 Besucher wurden seitens der Presse genannt. Damit waren aber auch wirklich alle Ritzen ausgefüllt. Von der Akustik her gibts auch bessere Hallen – es ging so. Irgendwann kommt Unheilig auch etwas näher an Hamburg ran und dann gibts ne Neuauflage.

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Was uns noch aufgefallen war, so die richtige Gothic-Szene war nicht auszumachen. Ich sage mal 20 Leute, das dürfte wirklich an der oberen Grenze sein. Hat uns ein wenig gewundert. Doch das ist nicht ausschlaggebend gewesen. Das Konzert inkl. der Vorgruppen  in jedem Fall empfehlenswert!

Über Thomas Liedl

Ich beschäftigte mich mit gemischten Themen aus Gesellschaft, Politik, Technik und Sport. In meinen Praxistests schreibe ich über eigene Erfahrungen mit Produkten bzw. Dienstleistungen im Netz. | Facebook | Twitter | LinkedIn

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4 Kommentare

  1. Nachdem ich ca. 6-7 jahre ein heimlicher Fan bin , weil Unheilig mehr der Gothicszene zugeschoben wird, war es mal an der Zeit den GRAFEN live zu erleben. Und ich muss sagen es hat sich gelohnt und in Hamburg sind wir wieder dabei ;-).

  2. Apoptygma Berzerk hören Conny und ich schon lange, ne coole Truppe.
    Den Grafen haben wir auch schon 2 mal live erlebt, leider gleitet er zur Zeit voll in den Kommerz ab, schade, wir haben Unheilig immer sehr gern gehört.

    Lest Euch gern auch mal meinen letzten Artikel im Blog durch.
    Unheilig im Wandel

    Liebe Grüße Daniel

  3. @Daniel: Danke für den Link. Du hast sicherlich nicht ganz unrecht mit dem was Du schreibst. So richtig aus der Szene heraus kann ich es nicht beurteilen, da fehlen mir die „Einblicke“. Aber das erwähnte Interview könnte durchaus erklären, warum aus der „schwarzen Szene“ nur ein paar Leute da waren.

  4. Schließe mich Daniel an, Unheilig ist für mich nur noch eins: Kommerz. Ich hatte sie 2005 auf einem Festival gesehen, aber auch da waren sich nicht so ganz mein Fall. Bin halt eher ein Metal Fan :lol:

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