Wenn der gewählte Tarif es erlaubt und der Webserver noch Kapazitäten frei hat kann man mit ganz einfachen Mitteln zusätzlichen Traffic – vielleicht sogar auf Dauer – anlocken. Das ist es doch was sich viele Blogbetreiber wünschen. Es gibt die Möglichkeit eine teuren SEO-Dienst in Anspruch zu nehmen oder sich der staatlichen Hilfe bedienen. Schließlich zahlen wir doch alle eine Mehrwertsteuer. Und diesen Mehrwert kann sich jeder und mit ganz einfachen Mitteln an Bord holen.

Anstelle von Googlebot & Co wären die Namen der aufschlagenden Bots dann so unscheinbare Namen wie:

  • extremo  – für den Verfassungsschutz
  • umbrella – für den militärischen Abschirmdienst
  • pulliboys – für den Bundesnachrichtendienst (mit Sitz in Pullach)

Vor etwas längerer Zeit wäre mit etwas Glück sogar noch Zensursula mit dabei gewesen, doch aus der Richtung hat man schon länger nichts mehr Wissenswertes gehört (hat man das eigentlich jemals schon?).

Jetzt aber zu den einfachen Bordmitteln zur Trafficsteigerung. Verfasst einfach einen netten Text in dem eigentlich ganz banale Wörter wie Bombe oder Einsturz vorkommen. Mit Einschlag und Tod  wird der Lockstoff für Schnüffelsoftware in jedem Fall noch etwas verstärkt werden. Wieviel Prozent der Wörter im Duden bzw. des deutschen Sprachschatzes generell von den o.g. Organisationen mit Vernichtung und Zerstörung in Verbindung gebracht werden wurde leider noch nirgends veröffentlicht.

Wer hinter solchen Wörtern gleich Böses denken mag ist aus meiner Sicht wirklich selber schuld. Dann wären ja Webseiten von Pyrotechnikern und Bestattungs- und Abrissunternehmen potenzielle Überwachungsobjekte. Vielleicht sind sie dies ja auch… wer will das von uns Laien schon genau wissen?

An die Herren Spürnasen höchstpersönlich:

Mit Terror komme ich täglich in Berührung, wenn unser Zwergpudel am Abend seine spinnigen 15 Minuten auslebt. Und um ehrlich zu sein, ich liebe diese Art von Terror! Ob deswegen von meiner Person eine Gefahr für unsere Gesellschaft ausgeht überlasse ich Ihrer eigenen Beurteilungskraft. Scannen und lesen Sie gerne diese meine Seiten, vielleicht finden Sie dabei sogar den einen oder anderen Tipp den Sie privat gebrauchen können.

Kontakte in die arabische Welt  pflege ich mangels entsprechender Sprachkenntnisse keine, doch ich kenne tatsächlich Leute die Spezialisten für Zerstörung sind. Deren  Vernichtungsaktionen beschränken sich allerdings auf Festplatten und Tastaturen und geschehen ganz und gar nicht nach Plan. Und mein ganz persönlicher Reichsparteitag wird ins Leben gerufen, wenn Bayern am letzten Spieltag den Dortmundern die Schale vor der Nase wegschnappt.

Was Sie hier nicht finden: Schriften zur Volksverhetzung, Baupläne für Sprengkörper,  Anleitungen zum Drogenanbau  oder sonstiges Gefährdungsmaterial.

Sollte dies der Grund Ihres Besuches sein haben Sie außer einer Zeitverschwendung leider nichts erreicht. Und mal ehrlich meine Herren – würden Sie einen geplanten Zugriff oder die Einberufung des Einsatzkommandos auf Ihrer Webseite vorankündigen? Nein? Glauben Sie mir, die Gegenseite handhabt dies garantiert genauso!

Noch eine Portion mehr Zynismus zum Thema „Geheimdienst fängt E-Mails ab“ gefällig?  Bei  theintelligence.de gibt es auch einen „explosiven Beispielstext“  mit denen man extemo & Co. eine kleine Freude bereiten kann! Schließlich bekommen Drogenspürhunde – wenn sie mal nichts finden – auch einen „Treffer“ am Rande serviert damit sie bei Laune gehalten werden und die persönliche Erfolgsquote des Tieres nicht unnötig absinkt.

Achso ja… *Satiremodus aus* – beinahe vergessen :wink: .