klub wm 2013

Manchmal geschieht es auch, dass altgediente Fussball-Songs aufgrund der Erfolge eines Vereins umgeschrieben werden müssen.

Bisher sang man „Von der Elbe bis zur Isar…“, mit dem bayerischen Erfolg (2:0) im Endspiel der Klub-WM in Marrakesch gegen Raja Casablanca werden die ohnehin vorher schon weit ausgedehnten Grenzen des FCB in jedem Falle neu gesteckt.

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Raja Casablanca nahm sich für dieses Endspiel verständlicherweise sehr viel vor. Es wurde seitens der Anhänger sogar skandiert Bayern null, Casablanca fünf. Marokko war regelrecht einem kurzweiligen Fussballfieber verfallen. Selbst König Mohammed VI. von Marokko kam neben der zahlreich angereisten Green Boys zur Unterstützung ins leider nicht ausverkaufte Stadion nach Marrakesch.

Mit der überfallartigen Spielweise der Bayern kam Casablanca vor allem in Halbzeit 1 so überhaupt nicht zurecht. Nicht zuletzt deswegen stand es bereits nach 22 Minuten durch die Treffer von Dante (7.) und Thiago 2:0 für die Bayern. Die extrem hohe Effizienz beim Ballbesitz lag den Marokkanern so überhaupt nicht.

Klar war es nicht durchwegs eine Gala-Vorstellung gewesen. Das lag aber hauptsächlich daran, dass zum einen der Gegner nicht dafür „geeignet“ war und zum anderen reichte dem FC Bayern hauptsächlich in der zweiten Hälfte „der 3. Gang“ um den Sieg perfekt zu machen. Kritiker werden sich genau hieran wieder aufhängen, von Dusel und ähnlichem Unfug sprechen. Das ist klar und das weiß man bereits aus allen vorangegangenen Titelerfolgen.

Auch wer sich nicht als Fan des FC Bayern München sieht muss zugeben – wenn er objektiv urteilt – dass das Fussballjahr 2013 aus Sicht des FCB schon ein ganz besonderes gewesen ist. Mit Ausnahme des deutschen Super-Cups der nach Dortmund ging wurde alles abgeräumt was abzuräumen gewesen ist. Ein für mich absolut übersehbarer Schönheitsfehler, sofern man das überhaupt so sehen sollte.

Franck Riberý wurde am Ende zum Spieler des Tuniers gewählt und der Fairplay-Titel ging ebenso nach München. Alles in allem betrachtet ist Philipp Lahm voll und ganz zuzustimmen der nach dem Spiel sagte „mehr geht nicht“.

Guardiola widmet Titel Jupp Heynckes

Der Vollständigkeit wegen sollte nochmals erwähnt werden, dass Pep Guardiola ein wahrer Ehrenmann ist. Er widmete das Finale dieser Klub WM seinem Vorgänger Jupp Heynckes. Er war es gewesen, der den FCB in der Saison 2012/2013 mit seinem Fachverstand so weit gebracht hatte um in Marokko überhaupt dabei sein zu können.

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Über Thomas Liedl
Ich beschäftigte mich mit gemischten Themen aus Gesellschaft, Politik, Technik und Sport. In meinen Praxistests schreibe ich über eigene Erfahrungen mit Produkten bzw. Dienstleistungen im und außerhalb des Internets. | Facebook | Twitter | LinkedIn

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2 Kommentare
  1. Alex sagte:

    Hut ab, Gratulation und japp… das Fußballjahr war nah an Perfektion, wenn man soviele Titel eingesammelt hat. Es hat halt alles gepasst, der Trainer, der nächste Trainer, die Mannschaft, das Umfeld… mal schauen wie es mit den jeweiligen Titelverteidigungen klappt! ;)

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