• Hersteller: Dinner Lady
  • Geschmacksrichtung: Blätterteig, Zitronencreme und zuckriger Baisermasse – kuchig
  • Art: überdosiertes Aroma (Shake and Vape) 50ml in 60ml Flasche
  • Dosierempfehlung: —
  • Reifezeit: 3 – 4 Tage
  • Frische des Aromas: 0 von 5
  • Süße des Aromas: 4 von 5
  • Testsetup: Kylin mini RTA – 0,40 Ω – 45 Watt – DL
  • Bezugsquelle und Preis: Dampfnebel* / 19,95 €

Voraussetzung um dieses Aroma überhaupt in Betracht zu ziehen ist, man mag deutlich süße Geschmäcker und steht auf Aromen die in Richtung von Teig/Kuchen gehen. Hier handelt es sich um einen „Zitronenkuchen“ wie wir ihn aus dem Discounter kennen. Die Zitrone ist im Vordergrund, der Säuregrad ist noch angenehm. Abgerundet wird der Geschmack von einem zuckersüßen Teig. Einerseits schmeckt es künstlich, andererseits auch wieder nicht. Es ist schwer einzuschätzen, weil die Süße einfach wie ich meine wie ein schwerer Deckel auf allem liegt.

Dinner Lady Lemon Tart

Vom Preis her ist Lemon Tart in jedem Fall ein Premiumliquid. Knapp 20 Euro für am Ende gerade mal 60ml fertiges Liquid ist schon eine ordentliche Hausnummer mit der man sich erst mal anfreunden können muss. Es ist wie immer, die einen loben etwas in den Himmel und sind bereits dafür auch hohe Preise auf den Tisch zu legen. Die anderen wiederum sind weniger angetan. Ich zähle mich eher zu den letzteren. Ich würde nicht sagen dass Dinner Lady Lemon Tart* schlecht ist, wenn man eben kuchiges mag. Trotzdem ist es vom Preis-Leistungs-Verhältnis her betrachtet für meine Begriffe ganz erheblich zu teuer. Hier ein Allday-Liquid daraus zu generieren könnte ich mir nicht vorstellen, dafür ist es neben zu teuer eben auch viel zu süß.

Man sollte es probiert haben um mitreden zu können. Hier hat sich wieder einmal gezeigt, dass man nicht jedem noch so großem Hype pauschal Glauben schenken darf und ihm keinesfalls blind nachfolgende sollte. Um abschließend die Frage aus dem Titel kurz und knapp und nur mit einem Wort zu beantworten: Nichts!