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Wohnungseinbrüche sind wie ein Tagesgeschäft

Die Zahl der in Deutschland verübten Wohnungseinbrüche geht nahezu stetig nach oben und kratzt in diesem Jahr an der 170.000er Marke. Das sind statistisch gesehen ~ 465 Straftaten pro Tag. Noch etwas deutlicher vor Augen geführt bedeutet dies rund 20 Einbrüche in der Stunde. Die Wahrscheinlichkeit selbst zum Opfer eines Wohnungseinbruches zu werden relativ hoch auch wenn dies von vielen gerne verdrängt wird.

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Das Szenario rund um die Einbrüche hat sich im Vergleich zu früheren Jahren erheblich geändert. Heute wird eine nicht unerhebliche Zahl der Wohnungseinbrüche von aus Osteuropa gesteuerten und sehr gut organisierten Banden verübt. Exaktere Zahlen sind nicht zu letzt wegen der geringen Aufklärungsquote bei Wohnungseinbrüchen von unter 20% kaum möglich. Die Behörden stehen dem ganzen etwas machtlos gegenüber und setzen deswegen auch auf die Unterstützung aus der Bevölkerung sowie auf Vorkehrungsmaßnahmen eines jeden einzelnen Bürgers. Hilfestellung und Auskünfte sind bei den Beratungsstellen der Polizei jederzeit erhältlich.

In jedem Fall sollte jeder der verdächtige Vorgänge beobachtet mit der 110 einen Notruf absetzen.

„Milchmädchenrechnung“ geht bei Einbrechern nicht auf

Einbrecher TresorWas vor 30 Jahren noch als ein Indiz galt ist heute längst den Märchen zuzuordnen. Den allermeisten Einbrechern ist es nicht anzusehen was sie wo und wann vorhaben. Profis kommen weder mit großen Koffern zum Abtransport der Beute noch werden die meisten Wohnungseinbrüche nachts oder im Erdgeschoss verübt, wie viele leider immer noch mutmaßen.

Auch ist es wenig hilfreich ein paar Wertsachen und/oder Geld sichtbar zu platzieren mit dem Hintergedanken einer Verwüstung zu entgehen. Wo ein bisschen Schmuck und Geld liegt muss noch mehr sein – so zumindest der Gedankengang eines Einbrechers.

Die Versicherung kann nicht alles ersetzen

Wer gut versichert ist, dem wird zwar der materielle Schaden meist umfassend ersetzt. Doch es viele Dinge, die nicht mit Geld zu ersetzen sind wie wichtige Dokumente, Erbstücke und andere mit Emotionen verbundene Gegenstände. Dies lässt sich weitestgehend vermeiden. Ein Tresor ist beispielsweise nichts was nur „gut betuchten“ Bürgern vorbehalten ist. Ein Tresor kann dieeben genannten Gegenstände vor Langfingern nachhaltig schützen helfen.

TresorDie Anschaffung eines Tresors sollte aber nicht über Discounterketten etc. erfolgen. Immerhin sind es die „besonderen Dinge“ welche man sehr gut aufbewahrt wissen möchte.

Eine fachkundige Beratung über Art und Ausstattung erhält man z.B. über www.tresore.de. Nichts ist schlimmer als das blinde Vertrauen in Produkte die vielleicht optisch einen guten Eindruck machen, für Einbrecher aber in keiner Weise ein Handicap darstellen.

Auch der passende Aufstellungsort und eine entsprechende Installation eines Tresors sind von sehr großer Bedeutung. Wer hier sparen möchte tut dies an falscher Stelle und hat im Fall der Fälle einen vermeidbaren Schaden selbst mit verursacht.

Hausratversicherung honoriert Eigeninitiative bei der Regulierung

Wer sich mit einem Tresor gegen Langfinger schützt, dem gesteht bspw. die Hausratversicherung eine höhere Entschädigung für diese Eigeninitiative zu. Wie hoch dieser Bonus im Schadensfalle ist und an welche genauen vertraglichen Gegebenheiten dieser unter Umständen gebunden ist kann jeder bei seiner Versicherungsgesellschaft erfragen.

Am besten ist es, wenn man vor einem Wohnungseinbruch und dessen Auswirkungen verschont bleibt. Diese Sicherheit kann einem jedoch niemand und zu keiner Zeit geben. Deswegen vorsorgen ehe man sich hinterher den Vorwurf machen muss – „hätte ich doch nur….“!

Über Thomas Liedl

Ich beschäftigte mich mit gemischten Themen aus Gesellschaft, Politik, Technik und Sport. In meinen Praxistests schreibe ich über eigene Erfahrungen mit Produkten bzw. Dienstleistungen im Netz. | Facebook | Twitter | LinkedIn

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