Tobi von Basicminds gibt in seinem Beitrag genau das wieder, was ich immer sage. „Man braucht nicht immer ein Zertifikat um einen Job gut zu machen.“

Was er speziell anhand des Vergleichs von Bloggern und Journalisten schreibt trifft auch für sehr viele andere Berufssparten zu. Nur weil jemand die Ausbildung den Titel für ein Berufsbild besitzt bedeutet das noch lange nicht, dass er seine Arbeit besser ausführt als jemand der sich auch voll und ganz mit diesem Beruf identifiziert, aber aus welchen Gründen auch immer nicht im Besitz des Berufszertifikats ist.

Eine Chancengleichheit wie beispielsweise in Neuseeland gibt es in Deutschland dann allerdings nicht, denn nur was auf dem Zettel steht gilt. Neuseeland gibt auch vermeintlich Berufsfremden die Chance der Bewährung.

Die Möglichkeit einem Arbeitgeber unter Beweis zu stellen, dass man auch ohne diesen „Zettel“ sehr wohl geeignet ist erhält man bei uns nicht. Dabei kann es durchaus sein, dass ein(e) Mann/Frau, weil sie sich mit dem Berufsbild wirklich identifiziert, die Arbeit nicht nur als Job sieht und sich mehr einbringt als der „Zettelinhaber“.

Aus diesem „Gehabe“ resultiert für mein Empfinden auch die Tatsache, dass beispielsweise IT-Fachkräfte aus dem Ausland „importiert“ werden, weil es in Deutschland daran (angeblich) mangelt…..! Auf einen Wandel dieser Gedankengänge darf man in Deutschland wohl kaum hoffen, viel zu hoch gehängt werden Zettel, die theoretisch sehr viel bestätigen und in der Praxis oftmals versagen.

Fazit: Nur Bares ist auch Wahres, für Geschriebenes trifft das jedoch nicht pauschal zu.