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Zum Schwarzärgern

Es liest sich wie ein Drehbuch zu einer Comedysendung und wenn es nicht so haarsträubend wäre, dann müsste man sich wirklich auf dem Boden kugeln vor Lachen über die Planlosigkeit der deutschen Politik in Sachen Investitionen.

Das Schwarzbuch von Bund der Steuerzahler 2008 zeigt so manche sinnlose Verschwendung von Steuergeldern auf die es kontinuierlich jedes Jahr gibt – ohne Aussicht auf Besserung. Das Schwarzbuch gibt es sowohl als gedruckte Ausgabe oder als praktischen pdf-Download (3,7 MB).

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Auf 91 Seiten werden 119 Beispielfälle geschildert. Um alle unnötigen Geldausgaben niederzugeschrieben würden diese beileibe nicht ausreichen. Von leerstehenden Immobilien über vollkommen überdimensionierte Parkhäuser bis hin zu Subventionen für den Handel mit wesensgeprüften Kampfhunden (wesensgeprüfte Kampfhunde ist fast auch schon wieder ein Unwort).

Natursteinverblendungen für Brücken , Imagepflege für die Bundeshauptstadt, Pilotprojekte für 1 Mio. € die schließlich in der Insolvenz enden und der Umzug einer Skaterbahn für über 70000 € runden das Planungsdisaster vollends ab.

Gelder für die man nicht wirklich arbeiten muss geben sich eben besonders locker aus. Geschieht dies für Zwecke die Sinn machen bzw. haben ist das auch in Ordnung. Doch die Finanzpolitik des Bundes, der Länder und Gemeinden lassen oftmals vermuten, dass hier wirklich Fachiditoen am Werk gewesen sein müssen.

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Wer sich zu sehr aufregt und dies ggf. gesundheitliche Probleme verursacht, sollte vom Schwarzbuch 2008 in jedem Fall Abstand nehmen!

Über Thomas Liedl

Ich beschäftigte mich mit gemischten Themen aus Gesellschaft, Politik, Technik und Sport. In meinen Praxistests schreibe ich über eigene Erfahrungen mit Produkten bzw. Dienstleistungen im Netz. | Facebook | Twitter | LinkedIn

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2 Kommentare

  1. Oh Gott! Ich habe ja schon fast einen Herzkasper bekommen, als ich mir die Top10 auf der Seite durchgelesen habe :shock:

    Man ist das übel!

  2. Und ganz nebenbei rettet man dann noch Banken mit Summen deren Nullen man auf den ersten Blick gar nicht überblicken kann. Aber der Staat hat kein Geld, nein!

    Es benötigt schon etwas Zeit um alle 91 Seiten durchzukämmen, dafür bekommt man allerdings einen Einblick wie verantwortungslos mit Steuergelder umgegangen wird. Und es werden „nur“ 119 Beispiele genannt, also die Spitze eines Eisberges! Übel ist hier wie ich finde noch sehr milde formuliert…..

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