Blogseminar

Im sechsten Teil von Konnas Blogseminar lautete die Hausaufgabe: Eine Artikelserie erstellen. Als Bonusaufgabe möchte Konna etwas über den persönlichen Aspekt des Bloggens erfahren.

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Um jetzt eine neue Artikelserie starten zu können fehlt mir momentan ehrlich gesagt die zündende Idee. Und nur wahllos und mit aller Gewalt etwas zu starten wäre weder im Sinne des Seminars noch würde man sich und den Lesern damit einen Gefallen erweisen. Der Begriff Artikelserie ist bei Nicht-spurlos allerdings nicht ganz neu. Zeitlich etwas zurückliegend gab es thematisch zusammenhängend über 1 Jahr hinweg den Test von Versandapotheken, bei dem ich über meine jeweiligen Erfahrungen berichtet hatte.

Diese Artikelserie wiederum lief unter der Kategorie „Praxistests“, die es heute noch gibt und in unregelmäßigen Abständen fortgeführt wird – immer dann, wenn ich eben etwas teste von dem ich vermute es könnte Lesern mit Rat und Tat zur Seite stehen. Was mir bislang nicht bekannt war, sich aber für Artikelserien als Organisationshilfe sehr praktisch anbietet ist das „In-Series-Plugin“, das ich kürzlich bei Julia entdeckt habe. Neue Artikelserien sind hier zukünftig natürlich nicht ausgeschlossen.

Die Bonusaufgabe:

Die Meinungsvielfalt über das Bloggen ist ebenso sehr weit gestreut wie auch der Grund warum man bloggt. „Geld verdienen“ ist hierbei ein oft wiederkehrender Begriff, manchmal liest man auch über regelrechten Reichtum, der durch das Bloggen angehäuft wird. Reichtum ist ein relatives Wort, dessen Auslegung auch sehr unterschiedlich sein kann. Ob man stets alle Bilanzen über Blogeinnahmen glauben sollte bleibt jedem selbst überlassen – ich tu es nicht.

Bloggen ist für mich nur ein Hobby, nicht mehr und nicht weniger. Und ein Hobby sollte Spaß machen, was ich als Grundvoraussetzung für das Betreiben eines Weblogs sehe. Einen Blog mit Werbebannern etc. vollzustopfen nur um am Monatsende 3,50 Euro auf dem Konto zu haben ist nicht meine Vorstellung dieses Hobbies. Werbung soll ok sein, nur sollte sie den Besucher nicht überrollen bzw. nerven oder gar behindern. Das muss natürlich jeder für sich selbst entscheiden wie er es handhabt.

Nicht identifizieren kann ich mit dem oft gelesenen Spruch, „ich blogge nur für mich“. Absoluter Quatsch wie ich meine, denn warum stellt man die Text dann ins Netz, wenn sie doch nur für mich selbst sind? Da würde dann ein lokal gespeichertes Dokument vollkommen ausreichen. Wer bloggt möchte auch gefunden und gelesen werden, das liegt in der Natur der Sache Weblog.

Deswegen sehe ich es für einen gewissen Teil als wichtig an, dass man auf seine Stammleser eingeht. Stammleser deswegen, weil ein Bezug zu einmaligen Google-Besuchern nicht herstellbar ist und teilweise, weil durch das Eingehen nicht die persönliche Note verloren gehen darf. Ein Blogger sollte immer noch er selbst bleiben (dürfen), auch wenn es zu unterschiedlichen Ansichten kommt.

Eine Kategorisierung von Bloggern in A-, B- und C-Blogger lehne ich im Hobbybereich generell ab. C-Blogger war jeder irgendwann man, auch die heutigen oberen Zehntausend der Szene. Zum B-Blogger kann jeder über kurz oder lang werden, wenn er auch auf seine Besucher eingeht. Und A-Blogger wollen viele Hobbyblogger gar nicht wirklich werden, weil es dann auch kein Hobby mehr ist und eigentlich mehr verpflichtet als Spaß macht. Wann man welche Kategorie betritt ist eine breitgefächerte Ansichtssache, weswegen ich diese Einstufung wie bereits erwähnt nicht mag.

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Das soll es zur 6. Hausaufgabe gewesen sein, Nummer sieben ist ja schon da :cool: .

Über Thomas Liedl
Ich beschäftigte mich mit gemischten Themen aus Gesellschaft, Politik, Technik und Sport. In meinen Praxistests schreibe ich über eigene Erfahrungen mit Produkten bzw. Dienstleistungen im und außerhalb des Internets. | Facebook | Twitter | LinkedIn

*** Bildquelle: Wenn nicht anders angegeben, eigene Aufnahmen oder Bilder von Pixabay bzw. Pexels. ***
2 Kommentare
  1. juliaL49 sagte:

    Sehr schöne Demontage des nur-für-sich-Bloggens, denn Eitelkeit muss sein. Bzw. es ist nicht mal Eitelkeit, sondern das Bedürfnis zu teilen. Oder so ähnlich jedenfalls.

    Deine Sicht zur Werbung teile ich, denn nach meiner Erfahrung verplempert man da auch zuviel Zeit mit. Ich habe es nach anderthalb Jahren tatsächlich geschafft, die 100 $ Auszahlungsgrenze von Google Adsense zu erreichen (durch Google-Besucher, nicht durch Stammleser) und danach damit aufgehört. Jetzt nutze ich einen festen Link, der mir zumindest die Serverkosten ersetzt und wo ich mich um nichts kümmern muss.

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    • Thomas sagte:

      Deine Adsense-Erfahrungen bestätigen mir, dass ich mit meiner Haltung nicht ganz falsch liegen kann. Ähnlich lief es vor langer Zeit bei mir auch, nur kamen da wirklich nur 7 Dollar zusammen. Könnte man zwar sagen, Kleinvieh macht auch Mist, aber irgendwie ist das nichts für mich.

      Antworten

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