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Buchvorstellung zu „Mein Kampf“ gefordert

Manchen Leuten ist offenbar jedes Mittel recht um irgendwie und irgendwo in die Schlagzeilen zu geraten. Zu dieser Ansicht komme ich jedenfalls, wenn ich mir die E-Mail ansehe, die mich heute erreicht hat. Ich werde darin mehr aufgefordert als gebeten, eine Buchvorstellung zu veröffentlichen. Der Titel des Buches, das ich "anpreisen" soll: "Mein Kampf" von Adolf Hitler.

Wenn ich mich bereit erkläre eine positive Buchkritik in meinem Blog zu veröffentlichen, wird mir ein Exemplar zur Verfügung gestellt. Nach Erhalt der Ausgabe im E-Book-Format erhalte ich 1 Monat Zeit um die Buchkritik ins Netz zu stellen. Das E-Book geht danach in meinen rechtmäßigen Besitz über.

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Mal ganz abgesehen davon, ob ich das E-Book rechtmäßig behalten darf oder ich es einfach nicht lösche und trotzdem in Besitz bleibe, ist dieser Satz schon mal kompletter Blödsinn. Oder enthält die PDF einen ferngesteuerten Selbstzerstörungmechanismus? Gar nichts werde ich veröffentlichen mit Ausnahme dieses Beitrags, weder eine positive noch eine negative Buchvorstellung.

Erstens suche ich mir eventuelle Buchkritiken über die ich berichten will selbst aus und lasse mir diese nicht von dubiosen E-Mail-Versendern (IP aus Rumänien) auf das Auge drücken und zweitens ziehe ich mir diesen politischen Schuh nicht an. Für derartige Literatur habe ich weder ein offenes Ohr noch Platz in meinem Blogcontent.

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Mit der Strategieschiene "Impressum lesen – Mailadresse abschreiben – Schwachsinn verschicken – politische Interessen über dritte breittreten" ist bei mir jedenfalls kein Blumentopf zu gewinnen, kapieren werden es diese Schwachköpfe wohl nie. Die E-Mail ist dort gelandet wo bei mir alle so gestrickten Mails landen, in der "Versenkung"!

 

Über Thomas Liedl

Ich beschäftigte mich mit gemischten Themen aus Gesellschaft, Politik, Technik und Sport. In meinen Praxistests schreibe ich über eigene Erfahrungen mit Produkten bzw. Dienstleistungen im Netz. | Facebook | Twitter | LinkedIn

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